Finaltag der Amateure 2020

Am Finaltag der Amateure finden alle Finalspiele der 21 deutschen Landesverbände statt. Die Pokalendspiele werden zu drei Anstoßzeiten angepfiffen. Zum Abschluss wird dann das DFB-Pokal-Finale im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Am 23. Mai 2020 überträgt die ARD alle Spiele live im Fernsehen und als Livestream im Internet unter www.sportschau.de. In Berlin wird der Finaltag der Amateure im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ausgetragen. Hier stehen sich am 23. Mai 2020 die Finalisten des AOK-Landespokals gegenüber.

Finaltag der Amateure 2020 terminiert

Der Termin für den Finaltag der Amateure 2020 steht fest. Die fünfte Auflage der größten Fußball-Livekonferenz des Jahres steigt am 23. Mai 2020 und damit wieder am Tag des DFB-Pokalfinales.

So war es schon beim 4. Finaltag, der dieses Jahr einen neuen Rekord verzeichnet hatte. 2,52 Millionen Zuschauer hatten in der Spitze bei der Übertragung der Landespokalendspiele eingeschaltet, so viele wie noch nie seit der Premiere des Finaltags 2016. Der Marktanteil kletterte bis auf 18,4 Prozent.

Auf Basis dieser guten Erfahrungen hat die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten in Abstimmung mit dem TV-Partner ARD und den Sicherheitsbehörden beschlossen, auch den 5. Finaltag der Amateure am Tag des DFB-Pokalfinales anzusetzen. Wie gewohnt wird die ARD die Endspiele der Landespokalwettbewerbe in einer Livekonferenz im Ersten zeigen. Die Partien verteilen sich samstags auf drei Anstoßzeiten, die noch genau festgelegt werden müssen. Abends mündet der Pokaltag in der ARD dann in der Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Berliner Olympiastadion.

Neben dem Engagement der Landesverbände und der Partnerschaft mit der ARD ist die Unterstützung der Polizei für die Durchführung des Finaltags unabdingbar. Die konstruktive Zusammenarbeit in der Vergangenheit hat gezeigt, dass Verbände, Veranstalter und die Sicherheitsbehörden hier auf Augenhöhe kooperieren, wofür alle am Finaltag Beteiligten dankbar sind.

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Der 23. Mai 2020 wird in Berlin ganz im Zeichen des Fußballs stehen. Auf Grundlage der positiven Erfahrungen aus diesem Jahr, wird der BFV erneut alles daran setzen, den Berliner Fußball-Fans einen attraktiven Pokaltag zu bieten und den Finaltag der Amateure in der Hauptstadt würdig zu präsentieren."

„Der Finaltag der Amateure hat sich als Feiertag des gesamten deutschen Fußballs etabliert“, sagt Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure: „Der Zuspruch hat gezeigt, dass die Entscheidung, die Landespokalendspiele und das DFB-Pokalfinale am selben Tag auszutragen, goldrichtig war. Schließlich ist der Pokal der Wettbewerb aller knapp 25.000 Vereine in Deutschland. Wir können so die Einheit des deutschen Fußballs auf tolle Art und Weise zeigen.“

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: „Ich bin überzeugt, dass wieder viele Fans die Gelegenheit wahrnehmen werden, die Finalspiele der Landesverbände in den Stadien und in der ARD zu verfolgen, bevor abends das große Endspiel in Berlin ansteht. Ich freue mich sehr auf diesen beeindruckenden und ganz besonderen Pokaltag.“

Gemeinsames Ziel ist es, dass am 23. Mai 2020 – wie schon 2018 – alle 21 Landespokalendspiele im Rahmen des Finaltags ausgetragen werden, um die besondere Bühne für den Amateurfußball und seine Pokalwettbewerbe bestmöglich zu nutzen. Die Landespokalsieger qualifizieren sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Dort wartet auf jeden Amateurvertreter ein Gegner aus der Bundesliga oder 2. Bundesliga.

Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination der Livekonferenz im Ersten, unterstreicht: „Aus dem Abenteuer Finaltag ist ein festes Format geworden, mit dem wir gemeinsam ein Zeichen für die Basis setzen. Der Finaltag hat alles, was den Fußball so faszinierend macht: große Traditionsklubs, freche Außenseiter, Emotionen, Überraschungen, mitfiebernde Fans. Umso größer ist die Vorfreude auf die fünfte Auflage.“


Finaltag der Amateure 2019

FAQ - Programmheft - Bildergalerie

Fragen und Antworten rund um den Finaltag als Download-Datei:

FAQ - Finaltag der Amateure 2019

Die Fotos vom Berliner Landespokalfinale:

Bildergalerie - Finaltag der Amateure 2019

Das Programmheft zum Berliner Landepokalfinale:

Programmheft zu Tennis Borussia - Viktoria Berlin

 

 

Gestiegene TV-Quoten für Finaltag

Dieser Pokaltag geht in die deutsche Fußballgeschichte ein. Um 10:30 Uhr wurden am Samstag die ersten Landespokalendspiele angepfiffen, gegen 22:00 Uhr ertönte im Berliner Olympiastadion der Abpfiff des DFB-Pokalfinales. Dazwischen lagen elfeinhalb Stunden mit der größten Fußball-Livekonferenz des Jahres: 20 Spielen, 65 Toren, Jubel, Drama, Tränen. Der vierte Finaltag der Amateure und das 76. DFB-Pokalfinale boten Fußball pur vor einem Millionenpublikum.

9,96 Millionen Zuschauer schalteten beim Duell zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern (0:3) im Ersten ein. Die dritte Livekonferenz des Tages beim Finaltag hatte zuvor durchschnittlich 1,64 Millionen vor die Fernsehschirme gelockt – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (damals 1,40 Millionen im Schnitt). Der Markanteil erhöhte sich von 8,9 auf starke 13,7 Prozent. Nicht zuletzt in der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen fand der Finaltag in der dritten Anstoßzeit ab 16.15 Uhr positiven Anklang (13,4 Prozent Marktanteil).

Losgelegt hatten die ersten vier Landespokalendspiele am Vormittag, u.a. mit der Berliner Begegnung Tennis Borussia gegen Viktoria Berlin. 510.000 TV-Zuschauer (7,7 Prozent Marktanteil) sahen in der Live-Konferenz den 1:0-Sieg der Viktorianer. Die zweite Konferenz mit sieben Partien verbuchte eine Steigerung auf 970.000 (8,9 Prozent), ehe bei den abschließenden acht Begegnungen die Millionen-Grenze deutlich überschritten wurde.

Pokal-Wettbewerbe faszinieren die Fans

„Der Pokal unterstreicht die Gemeinsamkeit des Fußballs. Es ist der Wettbewerb, in dem sich alle der knapp 25.000 Vereine in Deutschland versammeln. Das macht auch den Finaltag der Amateure so besonders“, sagt Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, und betont: „Allen Landesverbänden ist ein riesiges Lob auszusprechen für die hervorragende Organisation und Durchführung.“

19 Landespokalendspiele wurden im Rahmen der ARD-Übertragung ausgestrahlt. Nur die Finals in Baden (Karlsruher SC – Waldhof Mannheim, 5:3 am Sonntag) und Hessen (SV Wehen Wiesbaden – KSV Baunatal, 25. Juni) hatten im Vorfeld auf andere Termine gelegt werden müssen.

Mehr als 80.000 Zuschauer strömten zu den Partien am Samstag in die Stadien, im Schnitt 4.200 pro Begegnung. Die besten Besuche vermeldeten die Fußball-Landesverbände Sachsen (11.638 bei Chemnitzer FC – FSV Zwickau) und Niederrhein (9.192 bei KFC Uerdingen – Wuppertaler SV). Den Pokalsieg des 1. FC Kaiserslautern im Südwesten gegen den VfR Wormatia Worms (2:1) verfolgten 7.343 Fans vor Ort. 55 Tore bekamen die Zuschauer des Finaltags in regulärer Spielzeit und Verlängerung (Schnitt: 2,9 pro Spiel) geboten, inklusive des Elfmeterschießens beim Überraschungserfolg des Sechstligisten FSV Salmrohr gegen Oberligist TuS Koblenz (6:5, 2:2) waren es 62 Treffer.

Der Schritt auf die große Fußball-Bühne

63 von 64 Teilnehmern am DFB-Pokal 2019/2020 stehen nun fest. Klassentiefster Verein ist Salmrohr. Mit dem KSV Baunatal, FC Oberneuland, TuS Dassendorf, SV Atlas Delmenhorst und FC 08 Villingen sind zudem fünf Klubs aus der Oberliga (5. Liga) am Start. Aus der Regionalliga sind nach aktuellem Stand elf Vereine im DFB-Pokal vertreten, die 3. Liga stellt in der kommenden Saison zehn Teilnehmer. Mit dabei ist auch der Regionalligist FC Viktoria 1889 Berlin, der die Hauptstadt in der ersten Runde des DFB-Pokals vertreten wird. Der letzte DFB-Pokal-Startplatz wird am Donnerstag (15:00 Uhr) in Westfalen per Entscheidungsspiel zwischen dem Oberliga-Meister TuS Haltern und dem Regionalligisten SC Verl vergeben.

Spielbericht: Der FC Viktoria 1889 Berlin ist Berliner Pokalsieger

Im Rahmen des deutschlandweiten „Finaltags der Amateure“ fand am 25. Mai 2019 das Endspiel um den AOK-Landespokal der 1. Herren zwischen Tennis Borussia und FC Viktoria 1889 Berlin statt. Um 10:30 Uhr ertönte vor euphorisierten 2.712 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark der Anpfiff der Begegnung, die Viktoria Berlin spät mit 1:0 für sich entscheiden konnte.

Verhaltener Beginn im Jahn-Sportpark

Nachdem Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie eröffnet hatte, waren beide Mannschaften zunächst bemüht, hinten sicher zu stehen und sich aus einer stabilen Defensive heraus Angriffe zu erspielen. Die Folge waren rar gesäte Torchancen in der ersten Halbzeit. Die erste gefährliche Szene gab es in der 14. Minute. Viktoria Berlins Timur Gayret setzte sich auf der linken Seite durch und flankte auf Marco Schikora, der aus aussichtsreicher Position knapp über den Kasten köpfte. TeBe konzentrierte sich weiterhin in erster Linie auf die Defensivarbeit. Die Lila-Weißen ließen den Viktorianern wenig Räume, kamen aber selbst selten vor das gegnerische Gehäuse. Den ersten sehenswerten Abschluss für die Lila-Weißen markierte Rifat Gelici, dessen Abschluss in der 38. Minute von Stephan Flauder gehalten wurde. Somit ging es mit 0:0 in die Pause.

Viktoria belohnt sich für couragierten Auftritt

In der zweiten Halbzeit waren beide Teams deutlich schneller auf Betriebstemperatur. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff scheiterte Ex-Bundesliga-Profi Timo Gebhart aus Nahdistanz an TeBe-Keeper Aktas. Kurz darauf hatte Benyamina die erste Chance der zweiten Halbzeit für Tennis Borussia. Beide Mannschaften riskierten nun mehr und boten dem Gegner Räume. So kam es dazu, dass es nach 52 Minuten eigentlich 1:0 für Viktoria Berlin hätte stehen müssen: Nach einer parierten Großchance von Marco Schikora bekam Mcmoordy Hüther in einer wilden Szene den Ball nicht entscheidend unter Kontrolle und verpasste es so, aus Nahdistanz einzunetzen.

In der 81. Minute war es dann aber so weit. Nach einem Zusammenprall zweier Spieler im Mittelfeld lief das Spiel weiter, Timo Gebhart schaltete am schnellsten und konnte so per Steilpass Rafael Brand bedienen, der frei vor Aktas flach ins lange Eck einnetzte.

In den Schlussminuten warf TeBe nochmal alles nach Vorne, konnte aus seinen Offensivaktionen jedoch keine zwingende Chance mehr kreieren, womit Viktoria Berlin nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz ging.

TeBe-Trainer Dennis Kutrieb war nach dem Spiel sichtlich geknickt, gratulierte aber dem Gegner fair zum Sieg und äußerte sich trotz der Niederlage positiv zur Leistung seiner Mannschaft. Viktoria Berlins Trainer Alexander Arsovic freute sich über den Erfolg, den sein Verein nach einer schweren Saison holen konnte, und betonte den Anteil von Jörg Goslar am Sieg, der bis vor wenigen Wochen noch als Cheftrainer bei den Himmelblauen an der Seitenlinie stand.

Der Berliner Fußball-Verband gratuliert dem Sieger, FC 1889 Viktoria Berlin, und bedankt sich bei beiden Finalisten für die hervorragende Zusammenarbeit.

Die Bildergalerie zum Finale

Das Programmheft zum Endspiel

Die Pressekonferenz zum Finaltag der Amateure

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wird am Samstag, den 25. Mai 2019 die Spielstätte des Endspiels um den AOK-Landespokalsein, wenn sich um 10:30 Uhr Tennis Borussia und FC Viktoria 1889 Berlin gegenüberstehen. Im Hinblick auf das Endspiel fand am 23. Mai die offizielle Pressekonferenz im Final-Stadion statt. Mit dabei waren neben Kevin Langner (Geschäftsführer des Berliner Fußball-Verbandes) die Trainer und Kapitäne beider Vereine sowie Cem Efe, Sportkoordinator des Pokalnamensgebers, der AOK Nordost.

Eine gelungene Partnerschaft

Im ersten Teil der Pressekonferenz mit Kevin Langner und Cem Efe ging es zunächst vorrangig um allgemeine Abläufe und Rahmenbedingungen zum Endspiel und dem bundesweiten Finaltag der Amateure. Cem Efe lobte außerdem die gelungene Ausrichtung des laufenden Pokalwettbewerbs und die Aufwertung durch die Partnerschaft mit der AOK Nordost: „Es war uns sehr wichtig, den Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren, was uns vor allem durch die Ausrichtung des „Spiels des Tages“ sehr gut gelungen ist. Auch haben die Live-Übertragungen der Auslosungen im Internet sehr gutes Feedback erhalten“, sagte Efe über die Partnerschaft und resümierte: „Von daher denke ich, dass wir alle nach diesem Wettbewerb ein sehr positives Fazit ziehen können.“

Große Vorfreude auf das Endspiel

Für den sportlichen Teil der Pressekonferenz begrüßten der Berliner Fußball-Verband Dennis Kutrieb und Nicolai Matt, Trainer und Kapitän von Tennis Borussia sowie Alexander Arsovic und Stephan Flauder, Viktoria Berlins Trainer und Kapitän. Die Finalteilnehmer verdeutlichten ihre Vorfreude auf das Endspiel: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, vor allem im kämpferischen Bereich“, startete TeBe-Trainer Dennis Kutrieb und machte auf den besonderen Reiz eines Pokalfinals aufmerksam: „Der Gegner spielt zwar eine Liga höher, aber in einem Finalspiel über 90 oder 120 Minuten glaube ich, dass immer etwas möglich ist.“

Auf der anderen Seite sprach Viktoria-Trainer Alexander Arsovic über die schwierige Saison seines Vereins und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Finals für seine Mannschaft: „So eine Saison mit einem Pokalsieg zu krönen, wäre natürlich etwas ganz Großes, das sich jeder verdient hat, und zwar nicht nur die Mannschaft, sondern jeder, der Tag und Nacht für diesen Verein gearbeitet und uns immer unterstützt hat.“

Jeder Besucher des Landespokalfinals kann sich auf ein umkämpftes und spannendes Endspiel einstellen.

Die Anstoßzeiten für den Finaltag der Amateure sind fix

Die ARD überträgt am Samstag, 25. Mai 2019 den 4. Finaltag der Amateure in einer großen Livekonferenz. Nachdem alle Endspielpaarungen feststehen, haben die Fußball-Landesverbände heute in einer Liveübertragung auf sportschau.de die Anstoßzeiten der einzelnen Partien bekannt gegeben. Die ARD startet ihre Livekonferenz der Landespokalendspiele um 10:10 Uhr aus dem Stadion Hoheluft in Hamburg. Um 10:30 Uhr werden die ersten vier Spiele angepfiffen. Die weiteren Anstoßzeiten sind 14:15 Uhr und 16:15 Uhr. Zwischen der ersten und zweiten Konferenz überträgt die ARD um 13:00 Uhr die Formel E live aus Berlin. 

In diesem Jahr werden 20 von 21 Landespokalendspielen am Finaltag ausgetragen. Das Endspiel im Badischen Fußball-Verband zwischen dem Karlsruher SC und SV Waldhof Mannheim findet am Sonntag, 26. Mai 2019 um 14:00 Uhr statt. Der Grund hierfür sind Baumaßnahmen in den vier in Frage kommenden Fußballstadien in Baden sowie das mögliche Hinspiel des Karlsruher SC am 24. Mai in der Relegation zur 2. Bundesliga. Darüber hinaus findet am 25. Mai das „Verfassungsfest“ anlässlich der Feier 70 Jahre Grundgesetz im Karlsruher Schlossgarten statt. Der Badische Fußball-Verband, die Finalisten, die Stadt Karlsruhe und die Sicherheitsbehörden verständigten sich daher auf die Ansetzung einen Tag nach der Live-Konferenz in der ARD. Das Spiel läuft dennoch weiterhin unter der bundesweiten Marke Finaltag der Amateure.

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt zum Finaltag der Amateure: „Wir blicken bereits der vierten Auflage des Finaltags der Amateure entgegen. Ich bin überzeugt, dass der Oberligist Tennis Borussia und der FC Viktoria 1889 Berlin aus der Regionalliga Nordost den Berliner Amateurfußball im Jahn-Sportpark würdig vertreten werden. Die Zuschauer im Stadion, aber auch Zuhause vor den Fernsehgeräten können sich auf eine sportliche und spannende Partie freuen.“

Die Endspiele am 25. Mai 2019 in der Übersicht

10:30 Uhr:

  • Berlin: Tennis Borussia Berlin - FC Viktoria 1889 Berlin
  • Bremen: FC Oberneuland - Bremer SV
  • Hamburg: FC Eintracht Norderstedt - TuS Dassendorf
  • Mecklenburg-Vorpommern: Torgelower FC Greif - F.C. Hansa Rostock

14:15 Uhr:

  • Bayern: SV Viktoria Aschaffenburg - FC Würzburger Kickers
  • Brandenburg: FSV Optik Rathenow - FC Energie Cottbus
  • Hessen: SV Wehen Wiesbaden - KSV Baunatal
  • Niedersachsen: TuS Bersenbrück - SV Atlas Delmenhorst
  • Rheinland: FSV Salmrohr - TuS Koblenz
  • Sachsen: Chemnitzer FC - FSV Zwickau
  • Westfalen: SV Rödinghausen - SC Wiedenbrück
  • Württemberg: TSV Essingen - SSV Ulm 1846 Fußball    

16:15 Uhr:

  • Mittelrhein: Alemannia Aachen - Fortuna Köln
  • Niederrhein: KFC Uerdingen 05 - Wuppertaler
  • Saarland: SV 07 Elversberg - 1. FC Saarbrücken
  • Sachsen-Anhalt: Hallescher FC - VfB Germania Halberstadt
  • Schleswig-Holstein: VfB Lübeck - SC Weiche Flensburg 08
  • Südbaden: FC 08 Villingen - 1. FC Rielasingen-Arlen
  • Südwest: 1. FC Kaiserslautern - VfR Wormatia Worms
  • Thüringen: FSV 1996 Preußen Bad Langensalza - FSV Wacker 90 Nordhausen

26. Mai 2019, 14:00 Uhr:

  • Baden: Karlsruher SC - SV Waldhof Mannheim

Der Finaltag der Amateure 2019 bietet erneut eine bunte Mischung aus namhaften Traditionsklubs und reinen Amateurduellen. Die Veranstaltung ist in einen großen Pokal- und Sporttag in der ARD eingebettet. Am Abend mündet die Übertragung im Ersten in das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion. Die Sieger der Landespokalendspiele sind automatisch für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2019/2020 qualifiziert, in der sie auf einen Klub aus der Bundesliga oder 2. Bundesliga treffen werden.

Weitere Informationen zum Finaltag der Amateure 2019 sind unter www.finaltag-der-amateure.de zu finden.

    Die Bekanntgabe der bundesweiten Anstoßzeiten sind im Internet unter www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/partien-finaltag-der-amateure-100.html oder in den sozialen Netzwerken der Sportschau auf Facebook (@sportschau) und Instagram (@sportschau) zu sehen.

    Der offizielle Hashtag des Finaltags der Amateure lautet #Finaltag.

    Finaltag der Amateure: Alle Endspiele stehen fest

    Der 25. Mai 2019 ist ein besonderer Tag für den deutschen Fußball. Neben dem DFB-Pokalfinale wird auch der 4. Finaltag der Amateure ausgetragen. Mittlerweile stehen alle Paarungen fest. Die Landespokalendspiele werden am 25. Mai 2019 live im Ersten zu sehen sein - in drei Konferenzen im TV sowie im Livestream bei sportschau.de. Die Übertragung beginnt um 10:10 Uhr.

    Die Aufteilung der Spiele auf die drei Anstoßzeiten um 10:30 Uhr, 14:15 Uhr und 16:15 Uhr werden am Dienstag, 7. Mai 2019, ab 11:45 Uhr bei sportschau.de im Livestream und auf Facebook (@sportschau) bekannt gegeben. WDR-Sportchef und Moderator Steffen Simon sowie seine Gäste Alfred Vianden (Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein) und Dirk Brennecke (Koordinator Finaltag der Amateure für die Landesverbände) werden den Ablauf des 4. Finaltags und die Gründe für die Ansetzungen erläutern. Die Fans und Zuschauer werden interaktiv eingebunden. Fragen an die Gäste zum Finaltag der Amateure 2019 können per E-Mail via sportschau.de@wdr.de, per Twitter unter dem Hashtag #finaltag sowie über Facebook (@sportschau) oder Instagram (@sportschau) im jeweiligen Sportschau-Kanal gestellt werden.

    Die Endspiele der Landespokale im Überblick:

    • Hamburg: FC Eintracht Norderstedt - TuS Dassendorf
    • Mecklenburg-Vorpommern: Torgelower FC Greif - F.C. Hansa Rostock
    • Berlin: Tennis Borussia Berlin - FC Viktoria 1889 Berlin
    • Bremen: FC Oberneuland - Bremer SV
    • Bayern: SV Viktoria Aschaffenburg - FC Würzburger Kickers 
    • Brandenburg: FSV Optik Rathenow - FC Energie Cottbus
    • Rheinland: FSV Salmrohr - TuS Koblenz
    • Württemberg: TSV Essingen - SSV Ulm 1846 Fußball
    • Niedersachsen: TuS Bersenbrück - SV Atlas Delmenhorst
    • Sachsen: Chemnitzer FC - FSV Zwickau
    • Westfalen: SV Rödinghausen - SC Wiedenbrück
    • Hessen: KSV Baunatal - SV Wehen Wiesbaden
    • Südwest: 1. FC Kaiserslautern - VfR Wormatia Worms  
    • Niederrhein: KFC Uerdingen 05 - Wuppertaler SV
    • Südbaden: FC 08 Villingen - 1. FC Rielasingen-Arlen
    • Schleswig-Holstein: VfB Lübeck - SC Weiche Flensburg 08
    • Sachsen-Anhalt: Hallescher FC - VfB Germania Halberstadt 
    • Mittelrhein: Alemannia Aachen - Fortuna Köln
    • Thüringen: FSV 1996 Preußen Bad Langensalza - FSV 90 Wacker Nordhausen
    • Saarland: 1. FC Saarbrücken - SV Elversberg 
    • Baden: Karlsruher SC - SV Waldhof Mannheim

    Alle Informationen zum Finaltag gibt es unter www.finaltag-der-amateure.de

    Eigene FUSSBALL.DE-Seite für den Finaltag der Amateure

    Am Finaltag der Amateure werden die Endspiele der Landespokalwettbewerbe bei den Männern ausgetragen. Die ARD überträgt alle Partien am Finaltag in einer großen bundesweiten Livekonferenz und bietet dem Fußball unterhalb der Profiligen damit eine besondere Bühne vor einem Millionenpublikum. Die Spiele werden auf drei verschiedene Anstoßzeiten über den Tag verteilt. Seine Premiere feierte das Format im Jahr 2016. In diesem Jahr steht der Finaltag vor seiner vierten Auflage. Termin ist der 25. Mai 2019, der Tag des DFB-Pokalendspiels.

    Eigene Unterseite auf FUSSBALL.DE

    Die Finaltag-Seite finaltag-der-amateure.de gibt den idealen Überblick und bietet:

    • Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Finaltag, verlinkt über den Button "Mehr Details zum Finaltag der Amateure"
    • Alle bisher feststehenden Finalpaarungen in der Übersicht sowie deren genaue Anstoßzeiten, sobald diese festgelegt und offiziell freigegeben sind
    • Den schnellsten Weg zum aktuellen Stand und bisherigen Verlauf jedes Landespokalwettbewerbs
    • Die aktuellsten Nachrichten zum Finaltag und den Landespokalwettbewerben
    • Videos von den Landespokalwettbewerben und den Endspielen

    Der Weg zur Finaltag-Seite auf FUSSBALL.DE ist kurz. In der Hauptnavigation der Website ist der Finaltag unter "Ligen" verankert. Ähnlich ist es in der FUSSBALL.DE-App nach der Aktualisierung: Dort gibt es in der Navigation nun ebenfalls einen eigenen Menüpunkt "Finaltag".

    Jetzt Tickets für den Finaltag der Amateure sichern

    Am Samstag, den 25. Mai 2019 um 10:30 Uhr treffen Tennis Borussia (NOFV-Oberliga Nord) und der FC Viktoria 1889 Berlin (Regionalliga Nordost) im Finale des AOK-Landespokals der 1. Herren aufeinander. Austragungsort ist der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

    Tickets für das Spiel sind im Vorverkauf über folgenden Link zu erwerben: https://www.ticketmaster.de/event/332019

    Außerdem gibt es die Karten an allen Ticketmaster-Vorverkaufsstellen (Verlinkung) und über die Ticketmaster-Hotline: 01806-999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz).

    Die Ticketpreise

    Der Normalpreis für Tickets im Vorverkauf beträgt 14 Euro.
    Es besteht die Möglichkeit, die Tickets selbst per print@home / eTicket auszudrucken, so dass keine Versandkosten entstehen.

    Tickets an der Tageskasse kosten 15 Euro.

    Ermäßigte Tickets kosten 10 Euro und können nur an der Tageskasse unter Vorlage eines entsprechenden Ausweises erworben werden.
    Ermäßigungsberechtigt sind Schwerbeschädigte, Studenten, Schüler, FSJler, Wehr- und Zivildienstleistende, Azubis, Arbeitslose (ALG II, Hartz IV, SGB XII, ZLA, „berlinpass“).

    VIP-Tickets sind im Vorverkauf für 90 Euro erhältlich, an der Tagekasse für 100 Euro.

    Kinder unter 12 Jahre haben freien Eintritt.

    Darüber hinaus erhalten auch folgende Ausweisinhaber freien Eintritt:

    • Trainerinnen und Trainer gegen Vorlage eines Trainerscheines (mindestens DFB-Elite-Jugend-Lizenz)
    • Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter gegen Vorlage eines gültigen DFB-Schiedsrichterausweises
    • BFV-, NOFV- und DFB-Mitarbeiterausweise

    Diese Freikarten sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich.

    Hinweis: Das Mitbringen von Taschen, die die Größe DIN A4 überschreiten, ist nicht gestattet. Es bestehen keine Abgabe- oder Aufbewahrungsmöglichkeiten im Umfeld des Stadions.

    Bei Rückfragen kann sich an tickets@berlinerfv.de gewandt werden.

    Anfahrt Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

    Zoologischer Garten / Alexanderplatz: U2 Richtung S+U Pankow bis U Eberswalder Str., dann Fußweg ca. 10 Minuten (Alternativ ab U Eberswalder mit der Tram M10 Richtung S+U Hauptbahnhof bis Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark).  Ostkreuz: S42 (Ringbahn) bis Schönhauser Allee, Fußweg ca. 10 Minuten. Warschauer Str.: M10 Richtung S+U Hauptbahnhof bis Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark. Hauptbahnhof: M10 Richtung S+U Warschauer Straße bis Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark.

    Finaltag der Amateure 2019: Anstoßzeiten festgelegt

    Der 25. Mai 2019 ist ein besonderer Tag für den deutschen Fußball. Neben dem DFB-Pokalfinale wird an diesem Tag auch der 4. Finaltag der Amateure ausgetragen. 42 Mannschaften ermitteln in 21 Endspielen die Gewinner der Landespokale. Die ARD überträgt alle Partien in einer großen Livekonferenz über den Tag verteilt. Die 21 Landesverbände haben nun die Anstoßzeiten für den Finaltag der Amateure 2019 festgelegt. Die Landespokal-Konferenz beginnt bereits um 10:30 Uhr mit den ersten vier Endspielen. Die weiteren Begegnungen werden um 14:15 Uhr und 16:15 Uhr angepfiffen. Der Amateurfußball ist in einen großen Pokal- und Sporttag in der ARD eingebettet, der am Abend in der Übertragung des DFB-Pokalfinales aus dem Berliner Olympiastadion im Ersten mündet. Die Sieger der Landespokalendspiele sind automatisch für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2019/2020 qualifiziert, in der sie auf einen Klub aus der Bundesliga oder 2. Bundesliga treffen.

    In der vierten Auflage des Finaltags der Amateure positioniert sich der Amateurfußball als Teil der großen Sportfamilie. Ebenfalls am 25. Mai 2019 ist Berlin Austragungsort des DFB-Pokalendspiels und des internationalen Formel E-Rennens. Das Rennformat besitzt Übertragungsrechte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und wird ebenso live von der ARD übertragen. Demzufolge haben der Amateurfußball, die Formel E-Rennserie und die ARD einen Kompromiss gefunden, der aus Sicht aller Beteiligten lösungsorientiert ist.

    Die Lösung sieht vor, dass die ersten Landespokalendspiele vor der Übertragung der Formel E stattfinden. Erste Anstoßzeit ist daher 10:30 Uhr. In dieser Konferenz werden die Endspiele aus den Landesverbänden Berlin, Bremen und Hamburg übertragen. Zudem erfolgt der Anpfiff des Landespokalendspiels auch in Mecklenburg-Vorpommern am Vormittag, so dass insgesamt vier Begegnungen um 10:30 Uhr beginnen. Ab 13 Uhr zeigt die ARD dann die Formel E live aus Berlin. Die verbleibenden 17 Pokalendspiele starten um 14:15 Uhr und 16:15 Uhr. Die Entscheidung über die genaue Verteilung dieser Partien wird bis Anfang Mai getroffen.

    Der für den Amateurfußball zuständige 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, sagt: „Der Finaltag der Amateure ist ein Erfolgsprojekt. Bereits in der vierten Auflage erhält der Amateurfußball an einem Pokaltag eine bundesweite Aufmerksamkeit. Dieses ist auch der ARD als übertragende Sendeanstalt zu verdanken. Viele Finalisten stehen beispielhaft für den Amateur-Spitzenfußball in Deutschland, hinzukommen einige Mannschaften aus der 3. Liga. Sie alle werden in mitreißenden Finalspielen einmal mehr den Zuschauern und Fans die Strahlkraft und Attraktivität des Fußballs unterhalb der beiden Bundesligen aufzeigen.“ Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination der Livekonferenz im Ersten, sagt: „Der Finaltag der Amateure ist für viele der beteiligten Spieler der größte Tag ihrer Fußballkariere. Dies erfährt durch die Einbettung in einen großen Sporttag im Ersten weitere Aufwertung. Ich freue mich sehr auf die vierte Auflage dieser bundesweiten Veranstaltung, die den Fußball in seiner Vielfältigkeit einzigartig abbildet.“

    Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, ergänzt: „Der 25. Mai 2019 wird ein großer Sporttag. Eingebettet mit Formel-E-Sport und dem DFB-Pokalfinale in Berlin fügt sich der Amateurfußball in die große Sportfamilie ein. Auch wenn die erste Konferenz auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Anstoßzeit ist: In Berlin ist es Praxis, auch am frühen Vormittag Fußballspiele auszutragen. Insofern danke ich allen Beteiligten, insbesondere den Landesverbänden der ersten Konferenz, dass im Sinne der Sportfamilie eine Lösung gefunden wurde.“
    In einigen Landesverbänden stehen die Finalteilnehmer noch nicht fest. Sobald alle Halbfinalspiele ausgetragen und die Absprachen mit den Sicherheitsbehörden vorgenommen sind, werden alle Anstoßzeiten des 4. Finaltags der Amateure bekannt gegeben.

    Weitere Informationen und ein ausführliches FAQ folgen in Kürze auf: www.finaltag-der-amateure.de.

    Die Schiedsrichter stehen fest

    Am 25. Mai 2019 steigt im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark das Finale im AOK-Landespokal der 1. Herren zwischen Tennis Borussia Berlin und FC Viktoria 1889 Berlin. Für die Leitung des Spiels wird ein Berliner Referee mit internationaler Erfahrung herangezogen.
    Als Hauptschiedsrichter übernimmt Felix Zwayer vom SC Charlottenburg die Leitung des Endspiels. Der 37-Jährige ist seit 2004 DFB-Schiedsrichter und hat seit 2009 über 130 Spiele im Fußball-Oberhaus gepfiffen. Seit 2012 leitet der Unparteiische zudem Europapokal- und Länderspiele und war bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 als Video-Schiedsrichter im Einsatz. Der Höhepunkt seiner Laufbahn war das DFB-Pokalfinale 2018 im ausverkauften Berliner Olympiastadion, das Eintracht Frankfurt gegen Bayern München gewinnen konnte.
    Als seine Assistenten an der Seitenlinie agieren beim Finaltag der Amateure Christian Stein von Berolina Stralau und Andreas Pretzsch von Hertha BSC. Der 4. Offizielle der Begegnung wird René Richter, ebenfalls von Hertha BSC, sein.

    Finaltag der Amateure 2019: Das Berliner Finale steht fest

    Am Samstag, den 25. Mai 2019 treffen Tennis Borussia Berlin (NOFV-Oberliga Nord) und der FC Viktoria 1889 (Regionalliga Nordost) im Endspiel um den AOK-Landespokal der 1. Herren aufeinander.
    In den Halbfinalspielen am 9. und 10. April konnte sich Tennis Borussia Berlin gegen die VSG Altglienicke mit 7:6 nach Elfmeterschießen durchsetzen, der FC Viktoria 1889 Berlin gewann gegen den BFC Dynamo mit 2:1 nach Verlängerung. Der Gewinner des Endspiels am 25. Mai qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals und bekommt als Gegner einen Klub aus der 1. oder 2. Bundesliga zugelost.

    Zum vierten Mal wird das Finale des Berliner Landespokals live im Fernsehen zu sehen sein. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ werden alle 21 deutschen Landespokal-Endspiele am selben Tag ausgetragen und in einer deutschlandweiten Konferenz live in der ARD gezeigt. Die Landesverbände werden die Anstoßzeiten in den kommenden Tagen in Absprache mit der ARD kommunizieren. Das Berliner Endspiel findet, wie im Vorjahr, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Cantianstraße 24, 10437 Berlin, statt.

    Eine Akkreditierung von Medienvertreter/innen beim Berliner Fußball-Verband ist für den Einlass in das Stadion am Endspieltag zwingend erforderlich. Detaillierte Informationen für einen Antrag auf Akkreditierung folgen in den kommenden Wochen.

    Die vorbereitende Pressekonferenz findet am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 11:00 Uhr, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Cantianstraße 24, 10437 Berlin, statt. Die offizielle Einladung zur Pressekonferenz folgt mit separater Medieneinladung.

    Weitere Informationen rund um das AOK-Landespokalfinale folgen in den kommenden Tagen auf: www.berliner-fussball.de/finaltag. Logos zum Download stehen dort ebenfalls zur Verfügung.
    Der Ticketvorverkauf startet am Montag, den 15. April 2019 auf ticketmaster.de.

    FC Viktoria 1889 Berlin sichert sich zweites Finalticket

    Die Himmelblauen gewinnen das zweite Halbfinale gegen den BFC Dynamo. Highlights der Partie und Stimmen zum Spiel gibt es hier im Video.

    Eine spannende Partie durch und durch. Am Ende ging das zweite Halbfinale im AOK-Landespokal Berlin mit 1:2 nach Verlängerung für Viktoria Berlin aus. Damit steht die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar im großen Finale und fährt neben Tennis Borussia Berlin am 25. Mai zum Finaltag der Amateure.

    Tennis Borussia steht im Finale des AOK-Landespokals

    Der Oberligist setzte sich im Halbfinale gegen die VSG Altglienicke durch. Highlights der Partie und Stimmen zum Spiel gibt es hier im Video.

    Tennis Borussia Berlin wird am 25. Mai 2019 beim Finaltag der Amateure auflaufen. Der Gegner wird am 10. April im Halbfinale zwischen dem BFC Dynamo und dem FC Viktoria 1889 ermittelt.

    Der Weg zum Finaltag der Amateure: Die Halbfinals

    Die Berliner Pokalwettbewerbe befinden sich auf der Zielgeraden. Auch im AOK-Landespokal der 1. Herren stehen die Halbfinal-Begegnungen an. Dabei können sich die Zuschauer auf zwei spannende Paarungen einstellen, in denen die Berliner Teilnehmer des Finaltags der Amateure 2019 ermittelt werden.

    Vier Mannschaften wollen ins Endspiel

    Das erste Halbfinale steigt am Dienstag, den 9. April 2019 um 19:00 Uhr. Dann trifft die VSG Altglienicke auf Tennis Borussia. Gespielt wird auf dem Sportplatz Wendenschloßstraße in Treptow-Köpenick. Der aktuell 15. der Regionalliga Nordost bekommt es dabei mit dem Rekordsieger des Wettbewerbs zu tun. TeBe belegt in der NOFV-Oberliga Nord momentan den zweiten Tabellenplatz.
    Einen Tag später am Mittwoch, den 10. April trifft mit dem BFC Dynamo der amtierende Pokalsieger auf den Ligakonkurrenten FC Viktoria 89. Anstoß der Begegnung ist um 18:00 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Der BFC steht aktuell in der Regionalliga Nordost auf dem elften Rang, während sich der FC Viktoria auf Platz neun befindet.

    Der Finaltag der Amateure

    Die Sieger der beiden Begegnungen werden im Endspiel des AOK-Landespokals aufeinandertreffen, das am Samstag, den 25. Mai 2019 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ausgetragen wird. Auch in diesem Jahr findet das Finale wieder im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure statt. An diesem Tag werden alle 21 Endspiele der deutschen Landespokalwettbewerbe ausgespielt und von der ARD in drei Konferenzen live im Fernsehen übertragen.
    Der Sieger des Finals qualifiziert sich für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal, in der der BFC Dynamo im vergangenen Jahr mit dem 1. FC Köln einen namhaften Gegner begrüßen durfte.

    Die Termine in der Übersicht

    1. Halbfinale

    • Spiel: VSG Altglienicke – Tennis Borussia
    • Zeit: 9. April 2019, 19:00 Uhr
    • Ort: Sportplatz Wendenschloßstraße (Wendenschloßstr. 182, 12557 Berlin)

    2. Halbfinale

    • Spiel: BFC Dynamo – FC Viktoria 1889
    • Zeit: 10. April 2019, 18:00 Uhr
    • Ort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Cantianstr. 24, 10437 Berlin)

    Finaltag der Amateure 2019 am Tag des DFB-Pokalfinales

    Am 25. Mai 2019 ist es soweit: Dann werden die 21 Landespokalendspiele des Jahres 2019 am Tag des DFB-Pokalfinales ausgetragen. Darauf haben sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände verständigt.

    Mehr als zehn Stunden lang wird am 25. Mai 2019 in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer großen Livekonferenz, verteilt auf drei verschiedene Anstoßzeitpunkte, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokal-Finales aus dem Berliner Olympiastadion folgt.

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Die Idee des DFB-Pokals als gemeinsamer Wettbewerb des gesamten deutschen Fußballs, an dem alle Vereine von der Kreisliga bis zur Bundesliga teilnehmen können, wird mit dem Finaltag der Amateure erstmals an einem Tag zusammen mit dem DFB-Pokalfinale von der ARD bundesweit ins Bild gesetzt - ein deutliches Zeichen pro Amateurfußball."

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt mit Blick auf 2019: „Die Fans dürfen sich auf einen ganz besonderen Pokaltag freuen, an dem die Brücke zwischen Profis und Amateuren, zwischen Basis und Bundesliga, zwischen Landespokal und DFB-Pokal geschlagen wird."

    Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, ergänzt: „Der 25. Mai 2019 ist in Berlin ein großer Fußball-Feiertag. Das Berliner und das DFB-Pokalfinale finden an einem Tag in Berlin statt. Die Hauptstadt wird somit ihrem Leitbild als Sportmetropole mehr als gerecht. Der BFV wird organisatorisch alles daran setzen, allen Berlinerinnen und Berlinern einen attraktiven Fußballtag zu bieten."

    Kevin Langner, Geschäftsführer des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Der bundesweite Pokalendspieltermin 2019 ist eine gute Botschaft für den Amateurfußball. Die ARD und alle Landesverbände sind sich einig, dass die Marke 'Finaltag der Amateure' dadurch weiter gestärkt wird. Für uns als Verband bringt der Termin auch organisatorische Hürden, die es zu lösen gilt. Deshalb sind wir bereits mit der Landesinformationsstelle für Sporteinsätze (LIS) in der Abstimmung, wie unser BFV-Pokalfinale, das DFB-A-Jugend-Pokalfinale und das DFB-Pokalfinale der Herren am 25. Mai 2019 durchgeführt werden können. Alle Parteien sprechen konstruktiv und lösungsorientiert miteinander, so dass ich nach aktuellem Stand fest davon ausgehe, dass unser Berliner Pokalendspiel am 25. Mai 2019 mittags stattfindet."


    Finaltag der Amateure 2018

    Rückblick und Spielbericht Finaltag 2018

    Der BFC Dynamo Verteidigt den Titel! 

    In den ersten Minuten entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel mit Vorteilen für die im eigenen Stadion spielenden Dynamos. Die Überlegenheit zeigte sich im Ballbesitz sowie in der Ballsicherheit des BFC Dynamo. Die Dominanz zahlte sich zügig aus: In der 16. Minute erzielte Dynamos Top-Torjäger Rufat Dadashov, dessen Einsatz aufgrund einer Verletzung lange unklar war, das 1:0. Der Ball konnte nicht aus dem Strafraum des BSC geklärt werden und Dadashov schaltete am schnellsten.

    Der BFC Dynamo spielbestimmend

    Bis Mitte der ersten Halbzeit kam vom Berliner SC wenig nach vorne. In der 23. Minute sah BFC Abwehrspieler Joshua Silva die gelbe Karte für ein taktisches Foul auf Höhe der Mittellinie und verwehrte so dem Berliner SC eine gute Kontermöglichkeit. In der 27. Minute gab es eine ähnliche Situation auf der anderen Seite, in der BSC-Spieler Kwasi Boachi einen guten Konter vom BFC unterband.  Nur zwei Minuten später vergab Timo Höfler (BSC) eine Großchance und setzte den Ball knapp am Tor vorbei. In der 32. Minute köpfte Joshua Silva den Ball an die Latte, aber der BSC konnte die Situation klären. Ab der 40. Minute erarbeitete sich der Berliner SC einige Spielanteile mehr und zeigte noch vor der Halbzeit einige gute Ansätze.

    Große Spannung kurz vor Schlusspfiff

    Die zweite Halbzeit nahm schnell an Fahrt auf, so hatte der BFC Dynamo in der 46. und 47. Minute gleich zwei Kopfball-Großchancen, um die Führung auszubauen. Schließlich fiel das 2:0 nach einer Standardsituation in der 62. Minute. Erneut ist es Dadashov, der den Torriecher nach einem Freistoß aus dem Halbfeld beweist und zu seinem 4. Tor im laufenden Wettbewerb einnickt. Anschließend versuchte der Berliner SC noch einmal alles, allerdings fiel es gegen die gutstehende BFC-Defensive schwer zu Chancen zu kommen. In der Nachspielzeit gab es schließlich noch einen Foulelfmeter für den Berliner SC. Kapitän Louis Arnst verwandelte diesen sicher zum 2:1 Endstand. In der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang dem Berliner SC durch Necmi Ulucay zwar fast noch der Ausgleich durch einen Kopfball an die Latte, doch der BFC Dynamo brachte das Ergebnis über die Zeit und sah sich in Folge dessen als Titelverteidiger im Berliner Pilsner-Pokal 2018.

    Bildergalerie

    Der BFC Dynamo und der Berliner SC stehen im Finale des Berliner Pilsner-Pokals

    Am Montag, den 21. Mai 2018 treffen der BFC Dynamo (Regionalliga Nordost) und der Berliner SC (Berlin-Liga) im Endspiel um den Berliner Pilsner-Pokal der 1. Herren aufeinander. In den Halbfinalspielen (18. April 2018) konnte sich der BFC Dynamo gegen Tennis Borussia Berlin mit 2:1 durchsetzen, der Berliner SC gewann gegen BSV Eintracht Mahlsdorf mit 3:2 nach Verlängerung. Der Gewinner des Endspiels am Pfingstmontag qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals und bekommt als Gegner einen Klub aus der 1. oder 2. Bundesliga zugelost.

    Zum dritten Mal wird das Finale des Berliner Landespokals live im Fernsehen zu sehen sein. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ werden alle 21 deutschen Landespokal-Endspiele am selben Tag ausgetragen und in einer deutschlandweiten Konferenz live in der ARD gezeigt. Anstoß ist in Berlin um 17:00 Uhr. Das Berliner Endspiel findet, wie im Vorjahr, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Cantianstraße 24, 10437 Berlin, statt. 

    Finaltag der Amateure 2018: Anstoß ist um 17:00 Uhr

    Die Anstoßzeiten und die Verteilung der Spiele am Finaltag der Amateure 2018 stehen fest.

    Die ARD beginnt ihre Livekonferenz der Landespokalendspiele am Pfingstmontag, 21. Mai, um 12:15 Uhr aus dem Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig. Um 12:30 Uhr werden die ersten sieben Spiele angepfiffen. Die weiteren Anstoßzeitpunkte sind 14:30 Uhr und 17:00 Uhr, auch hier sind jeweils sieben Partien vorgesehen. Zweites Ankerstadion neben Leipzig ist für die ARD das Stadion Niederrhein in Oberhausen.

    Zum dritten Mal überträgt das Erste die Endspiele der Landespokale in einer großen Livekonferenz, zum ersten Mal sind alle 21 Landesverbände beim Finaltag vertreten. Die Landespokalgewinner sind für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der nächsten Saison qualifiziert.

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Wir können uns schon heute auf den Pfingstmontag freuen, es ist ein echter Feiertag für den Amateurfußball hierzulande. Bereits im dritten Jahr hintereinander zeigt die ARD fast acht Stunden Amateurfußball live. Das Format mit der Übertragung aller Landespokalendspiele hat sich etabliert und verspricht wieder tolle Duelle mit vielen namhaften Traditionsmannschaften und dem typischen Pokalcharakter.“

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: „Es macht uns stolz, dass diesmal alle Landespokalwettbewerbe am Finaltag vertreten und zu sehen sein werden. Das ist ein nachhaltiges Zeichen für die Stärke und Gemeinsamkeit im deutschen Fußball. Wir haben mit dem Finaltag der Amateure in Zusammenarbeit mit der ARD ein bemerkenswertes Format geschaffen, das etwas ganz Besonderes für die Vereine unterhalb des Profifußballs darstellt.“

    Vorfreude auf das Berliner Finale

    Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Wir fiebern der dritten Auflage des Finaltags der Amateure bereits entgegen. Der BFC Dynamo aus der Regionalliga Nordost und der Berlin-Ligist Berliner SC sowie die positiven Erfahrungen der letzten beiden Jahre versprechen eine emotionale und ereignisreiche Partie im Jahn-Sportpark."

    Kevin Langner, Geschäftsführer des Berliner Fußball-Verbandes, ergänzt: „Die Vorbereitungen beim Berliner Fußball-Verband für das große Endspiel laufen auf Hochtouren. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren beiden Finalisten den Amateurfußball in Berlin beim Finaltag der Amateure würdig vertreten. Die Zuschauer im Stadion, aber auch Zuhause vor den Fernsehgeräten, werden ein professionell vorbereitetes Endspiel erleben."

    39 der 42 Finalteilnehmer stehen aktuell fest. Mit dem 1. FC Magdeburg, SC Paderborn, Karlsruher SC und FC Carl Zeiss Jena sind vier Drittligisten vertreten, wobei Magdeburg, Paderborn und Karlsruhe bereits über ihre Platzierungen in der 3. Liga für den DFB-Pokal 2018/2019 startberechtigt sind. Die Regionalliga stellt 21 der diesjährigen Finalisten, aus der Oberliga (5. Liga) sind neun Klubs dabei. Hinzu kommen fünf Vereine aus der 6. Liga.

    Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination der Livekonferenz im Ersten, sagt: „Viele Kleine werden gemeinsam zu etwas Großem. Diese Idee ist der Ursprung des Finaltags der Amateure. Ich freue mich sehr, dass diese einzigartige Aktion, die den deutschen Fußball in seiner Regionalität perfekt abbildet, im dritten Jahr die Serienreife erreicht.“

    Dirk Walsdorff, Abteilungsleiter Sport des Rundfunks Berlin-Brandenburg, sagt: „Es freut uns sehr, wie in den Vorjahren, zwei Berliner Vereinen im Rahmen des Finaltags der Amateure die größtmögliche bundesweite Bühne zu geben und ihr Endspiel für Millionen Fernsehzuschauer im Ersten zu übertragen. Zusätzlich zur großen Finalkonferenz in der ARD bieten wir einen eigenen Livestream der Partie BFC Dynamo - Berliner SC auf rbb-online.de an, für alle Fans, die nicht im Stadion sein können, aber gern das komplette Spiel sehen möchten.“

    Der Finaltag 2018 bietet erneut eine bunte Mischung aus reinen Amateurbegegnungen wie FC 08 Villingen gegen SV Linx (Südbaden) und Duellen namhafter Traditionsklubs wie Rot-Weiß Oberhausen gegen Rot-Weiss Essen (Niederrhein). Das Saarland freut sich auf die Begegnung der Regionalliga-Spitzenklubs SV 07 Elversberg und 1. FC Saarbrücken, in Bayern kommt es zum Finale der früheren Zweitligisten 1. FC Schweinfurt 05 und SpVgg Bayreuth, in Brandenburg wartet auf den FC Energie Cottbus, DFB-Pokal-Finalist von 1997, der Ex-Zweitligist SV Babelsberg 03.

    Die Landespokalendspiele in der Übersicht:

    12:30 Uhr:

    Sachsen: BSG Chemie Leipzig – FC Oberlausitz Neugersdorf
    Niedersachsen: SSV Jeddeloh II – Spvgg. Drochtersen/Assel
    Baden: 1. CfR Pforzheim – Karlsruher SC
    Rheinland: TuS Koblenz – TuS Rot-Weiß Koblenz
    Hamburg: Niendorfer TSV – TuS Dassendorf
    Südwest: VfR Wormatia Worms – SV Alemannia Waldalgesheim
    Sachsen-Anhalt: 1. FC Lok Stendal – 1. FC Magdeburg

    14:30 Uhr:

    Westfalen: TuS Erndtebrück – SC Paderborn 07
    Bremen: Blumenthaler SV – BSC Hastedt
    Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – SpVgg Bayreuth
    Mecklenburg-Vorpommern: Torgelower FC Greif/F.C. Hansa Rostock – TSV Bützow/FC Mecklenburg Schwerin
    Thüringen: BSG Wismut Gera – FC Carl Zeiss Jena
    Südbaden: FC 08 Villingen – SV Linx
    Schleswig-Holstein: Husumer SV – SC Weiche Flensburg 08

    17:00 Uhr:

    Niederrhein: Rot-Weiß Oberhausen – Rot-Weiss Essen
    Brandenburg: SV Babelsberg 03 – FC Energie Cottbus
    Hessen: TSV Steinbach – KSV Hessen Kassel
    Berlin: BFC Dynamo – Berliner SC
    Saarland: SV 07 Elversberg – 1. FC Saarbrücken
    Württemberg: TSV Ilshofen – SSV Ulm 1846 Fußball
    Mittelrhein: TSV Alemannia Aachen – FC Viktoria Köln

    Ausblick auf den Finaltag der Amateure 2018

    Alle Landespokalendspiele an einem Tag. Alle Landespokalendspiele live im Fernsehen. In einer siebenstündigen Konferenzschaltung, von der ARD bundesweit übertragen. Was vor wenigen Jahren ein Gedanke war, der zwar reizvoll, aber kaum vorstellbar schien, ist mittlerweile ein etabliertes Format. Der Finaltag der Amateure geht am Pfingstmontag, den 21. Mai, in seine dritte Runde.

    Seinen Anfang nahm das Projekt vor knapp drei Jahren, im Sommer 2015, als der WDR die Endspiele der Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen erstmals in einer Livekonferenz zeigte - quasi ein Finaltag-light. Aus dem gelungenen Test entwickelten alle Landesverbände gemeinsam den bundesweiten "Finaltag der Amateure", eine einzigartige Veranstaltung, die den Klubs unterhalb der Bundesligen durch die Präsenz und Millionen-Reichweite in der ARD eine besondere Bühne und Aufmerksamkeit bietet.

    "Wir können mit dem großen Programmangebot beim Finaltag einmal abbilden, was Woche für Woche auf unseren Fußballplätzen in Deutschland Realität ist. An jedem Wochenende sind weit mehr als zehnmal so viele Menschen auf Amateurfußballplätzen unterwegs wie in den Bundesliga-Stadien, natürlich verteilt auf Tausende von Spielen. Mit dem Finaltag wird die große Kraft des Amateurfußballs zum Ausdruck gebracht", sagt Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure. An den Landespokalen nehmen zwar auch die Profiklubs aus der 3. Liga teil, 31 von 42 Landespokalfinalisten im vergangenen Jahr kamen allerdings aus den Spielklassen darunter. Die Regionalliga stellte 20 Endspielteilnehmer, die Oberliga war mit sechs Klubs vertreten, aus der Verbandsliga kamen drei Finalisten, aus der Landesliga zwei.

    Die Chance auf die ganz große Überraschung

    Auf dieser Grundlage liefert der Finaltag den Fans nicht nur namhafte Traditionsvereine wie den 1. FC Magdeburg oder Rot-Weiß Essen, er schreibt auch genau die Geschichten, die den großen Reiz und die Magie des Pokalwettbewerbs ausmachen, die Geschichten von Drama und Triumph, vom Sturz des großen Favoriten, vom Erfolg des David über Goliath, vom Nobody, der zum sportlichen Helden wird. So wie im Vorjahr im württembergischen Endspiel, als Fabian Weiß den Siebtligisten Sportfreunde Dorfmerkingen mit drei Treffern zum 3:1-Sensationssieg beim drei Klassen höher angesiedelten Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers schoss. Neben dem Titel gab es für die Dorfmerkinger zur Belohnung obendrauf den Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig als Gegner im DFB-Pokal (0:5) und dortige Einnahmen von 115.000 Euro allein aus den Vermarktungserlösen.

    Alle Landespokalgewinner qualifizieren sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. "Der Finaltag der Amateure kann daher als Brücke aller Landespokalwettbewerbe hin zum DFB-Pokal verstanden werden", sagt Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung. "Darüber hinaus haben die Landespokalwettbewerbe durch den Finaltag noch einmal eine deutliche Aufwertung erfahren – vor allem dank der erhöhten öffentlichen Präsenz und verbesserten Präsentation." Der Aufwand, den die ARD rund um den Finaltag betreibt, ist gewaltig. Das Erste sendet sieben bis acht Stunden, insgesamt sind mehr als 80 Kameras im Einsatz. Unter den Kommentatoren der Partien finden sich bekannte Namen wie Tom Bartels, der das WM-Finale 2014 am Mikrofon begleitete, oder WDR-Sportchef Steffen Simon. Die Spiele werden auf drei verschiedene Anstoßzeiten über den Tag verteilt (2017: 12.45 Uhr, 14.45 Uhr, 17 Uhr). Die TV-Quoten geben dem Konzept Recht: 2,27 Millionen Fernsehzuschauer schalteten in der Spitze beim Finaltag 2017 ein, der Marktanteil lag bei bis zu 13,1 Prozent. Beide Werte lagen damit höher als im bereits zufriedenstellenden Eröffnungsjahr 2016 (2 Millionen/10,2 Prozent).

    Erstmals alle Pokalfinalspiele am selben Tag

    Im ersten Jahr wurden 17 von 21 Landespokalendspielen am Finaltag ausgetragen. Beim Finaltag 2017 waren es 20, einzige Ausnahme war das Endspiel in Sachsen, das aufgrund von Vorgaben der Sicherheitsbehörden einen Tag früher durchgeführt werden musste. Für den diesjährigen Finaltag haben alle 21 Landesverbände die Bereitschaft erklärt, ihr Endspiel am 21. Mai 2018 auszutragen. Der Finaltag der Amateure 2018 liegt damit rund eine Woche nach dem Saisonende der 3. Liga und Regionalliga und zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale. Die Aufstiegsspiele zur 3. Liga sind erst nach dem Finaltag terminiert (24. und 27. Mai 2018).

    Die Terminierung ist eine der größten Herausforderungen, da sich zum Saisonende die entscheidenden Spiele ballen. Nicht zuletzt die verschiedenen Interessen der höherklassigen Teilnehmer sind zu beachten. Für die Drittligisten soll der Termin nicht zu weit nach dem Saisonende in der 3. Liga liegen, um die ohnehin kurze Sommerpause nicht weiter zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Finaltag so geringfügig wie möglich mit den Aufstiegsspielen zur 3. Liga kollidieren. Und nicht zu vergessen: Der Termin muss die Zustimmung des übertragenden TV-Senders finden.

    Einen Termin finden, der alle zufrieden stellt

    Den Finaltag zu einem früheren Zeitpunkt der Saison auszutragen, kommt als Alternative nicht in Frage. An Wochenenden ist dies aufgrund des in allen Ligen laufenden Punktspielbetriebs nicht möglich. An einem regulären Wochentag kann der Finaltag allein wegen seines Umfangs nicht ausgespielt werden – erst recht nicht für Amateurteams. Blieben noch Feiertage in diesem Zeitraum als Möglichkeit: An denen wiederum sind zum Teil Punktspiele angesetzt, zudem könnte der Finaltag in dieser Phase gleich in mehreren Ligen den Wettbewerb beeinflussen.

    All die verschiedenen Perspektiven und Ansichten haben die Landesverbände und deren Präsidenten, die für die Terminierung zuständig sind, zu beachten und zu gewichten. Allen Eventualitäten gerecht zu werden, ist dabei kaum möglich. Gesucht wird immer der bestmögliche Kompromiss – im Sinne des Amateurfußballs und im Sinne der größtmöglichen Zahl an Finalteilnehmern. Der Erfolg des Finaltags der Amateure zeigt, dass dies bisher gelungen ist.

    Autor/-in: Jochen Breideband

    Vorfreude auf den dritten Finaltag der Amateure

    Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Der Berliner Fußball-Verband möchte an den Erfolg der beiden vorangegangenen Finaltage 2016 und 2017 anknüpfen und den Pfingstmontag im kommenden Jahr zu einem ganz besonderen Tag für den Amateurfußball in Deutschland machen. Ich freue mich, dass erneut ein gemeinsamer Endspieltag für alle Landesverbände gefunden wurde.“

    BFV-Geschäftsführer Kevin Langner ergänzt: „Die frühzeitige Terminabstimmung verdeutlicht, wie hoch das Interesse aller Beteiligten am Finaltag der Amateure ist und welchen Stellenwert diese Veranstaltung nach nur zwei Jahren erreicht hat. In Zusammenarbeit mit allen Landesverbänden, dem DFB, der ARD und den jeweiligen Finalisten hat sich der Finaltag zu einem hochklassigen Großereignis im Berliner Fußball etabliert. Mein Anspruch für das kommende Jahr ist es, diese professionelle Arbeit fortzusetzen.“

    Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Die Erfahrungen aus den ersten beiden Jahren sind absolut positiv. Bis zu 2,27 Millionen TV-Zuschauer und die vielen Fans in den Stadien belegen die Attraktivität des Events. Der Finaltag der Amateure ist ein Fußball-Spektakel, das seine eigenen Geschichten schreibt. Und die Gewinner haben dann die Chance auf das große Los im DFB-Pokal."

    Steffen Simon, Sportchef des WDR, sagt: „Der Finaltag der Amateure hat sich etabliert und wird von allen Beteiligten großartig angenommen. Die Gegensätze machen den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus – einerseits haben wir Traditionsklubs mit klangvollen Namen, auf der anderen Seite sind auch kleinere Amateurklubs vertreten, die den vielleicht größten Tag ihrer Vereinsgeschichte erleben. Das Gesamtpaket, das der Finaltag der Amateure bietet, passt einfach."


    Rückblick und Spielbericht Finaltag 2017

    BFC Dynamo ist Berliner Pilsner-Pokalsieger 2017

    Das Finale blieb bis zur letzten Minute spannend. Der BFC konnte sich am Ende vor 6690 Zuschauern mit 3:1 nach Verlängerung durchsetzen.

    Der Andrang auf die Tageskarten für das Berliner Pilsner-Pokalfinale war so groß, dass die Partie mit einer zehnminütigen Verzögerung angepfiffen werden musste. Die Akteure auf dem Feld machten die Verspätung mit hochklassigem Offensivfußball in der ersten Halbzeit wieder gut.

    Bereits nach einer Minute kam der FC Viktoria zu einer Großchance. Nachdem BFC Keeper Hendl eine Chance der Viktorianer zur Ecke klären konnte, resultierte aus dieser eine „100 Prozentige“, die Hendl erneut glänzend parierte.

    Die nächste Torgelegenheit gab es in der 18. Minute, als sich Dynamo Angreifer Rabiega im Eins gegen Eins gegen Viktoria Schlussmann Kisiel geschlagen geben musste. Erneut bekamen die Zuschauer eine Glanztat eines Torwartes zu sehen. Besonders schön anzusehen war eine einstudierte Freistoßvariante des FC Viktoria. Vier Minuten nachdem sich Kisiel im Tor der Südberliner auszeichnen konnte, war es nun BFC Torwart Hendl, der mit einer Glanzparade seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahrte. In der 43. Minute konnte sich Dynamo erneut bei ihrem Goalkeeper bedanken. Hendl bestätigte seine hervorragende Tagesform, indem er eine Riesenchance von Viktoria zu Nichte machte. Im direkten Gegenangriff war es der immer gefährliche Kai Pröger, der die Ostberliner in Führung hätte bringen können. Er scheiterte mit seinem Schuss allerdings im Sechszehnmeterraum.

    So beendete der Schiedsrichter eine packende, chancenreiche erste Halbzeit.

    Zweite Halbzeit lebte von der Spannung

    Nach der Halbzeit bekam man allgemein das Gefühl, als hätten die Akteure auf dem Feld ihr gesamtes Pulver in der ersten Hälfte verschossen. Denn die zweite Halbzeit war besonders arm an Torchancen und lebte überwiegend von der Spannung. Den ersten Ansatz von Gefahr gab es bei einer Offensivaktion der Dynamoer, Kisiel im Kasten von Viktoria hatte hier allerdings keine Probleme. Die Zuschauer, allen voran der BFC-Anhang, ließen sich allerdings zu keinem Zeitpunkt die gute Laune verderben. Beide Mannschaften konnten sich stets auf ununterbrochene Unterstützung ihrer Fans verlassen.

    Gefährlich hätte es derweil in der 75. Spielminute werden können. Schünemann nahm eine gelbe Karte in Kauf, als er einen vielversprechenden Konterangriff der Viktorianer unterbinden konnte. Beiden Teams konnte man deutlich anerkennen, nicht zu viel Risiko gehen zu wollen. Zu viel stand auf dem Spiel, entsprechend vorsichtig agierte man im Spielaufbau. So ging es nach drei Minuten Nachspielzeit in die von vielen erwartete Verlängerung.

    BFC Dynamo sorgt in der Verlängerung für Ausnahmezustand auf den Rängen

    Zu Beginn der Verlängerung musste der FC Viktoria verletzungsbedingt erstmals wechseln. Für den angeschlagenen Thomas Franke kam Mattia Trianni in die Partie. Kurz darauf war es dann erstmals so weit:

    Der BFC Dynamo konterte lehrbuchartig eine missglückte Ecke von Viktoria aus, der in der 77. Minute eingewechselte Otis Breustedt behielt die Nerven und verwandelte eiskalt zur 1:0 Führung für die Hohenschönhäuser.

    Viktoria zeigte sich erstaunlicherweise davon sichtlich unbeeindruckt und drängte auf den sofortigen Ausgleich. Das nötige Glück war auf Seiten des BFC, als der Pfosten kurz vor Ende der ersten Verlängerungsphase die Führung rettete.

    In der kurzen Pause motivierte Viktoria-Trainer Ersan Parlatan seine Spieler eindrucksvoll. Lange blieb das Offensivspiel der Viktorianer ideenlos, bis in der 111. Minute Kapitän Ümit Ergirdi gedankenschnell einen Abpraller der Dynamoer Defensive nutzen und zum Ausgleich einschieben konnte.

    Alles deutete auf ein Herzschlagfinale, das sich im Elfmeterschießen entscheiden sollte, hin. Bis Kai Pröger seine heute überragende Leistung mit einem Kraftakt krönen konnte. Der zur kommenden Saison zu RW Essen wechselnde Stürmer nutzte eine Unachtsamkeit der Viktoria Hintermannschaft, die geschlossen auf Abseits von Pröger spekulierte, und netzte zur erneuten Führung für den BFC ein.

    Nachdem der FC Viktoria in den Schlussminuten alles nach vorne warf, war es erneut Kai Pröger, der einen Konter mit einem wunderschönen Lupfer über den mit vorgerückten Viktoria Torwart Kisiel abschloss.

    „Ich hätte mir keinen schöneren Abschied vorstellen können“, so Pröger nach Abpfiff. Und so kann man ohne großen Pathos einmal mehr behaupten: Das sind Geschichten die der Fußball schreibt.

    Der Berliner Fußball-Verband bedankt sich bei allen teilnehmenden Mannschaften des Berliner Pilsner-Pokals, den anwesenden Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark, der tapferen Mannschaft von Viktoria Berlin und ganz besonders dem verdienten Sieger des Pokals, BFC Dynamo.

    Rückblick und Spielbericht Finaltag 2016

    BFC Preussen triumphiert im Berliner Pilsner-Pokal der 1. Herren

    Vor 3874 Zuschauern sichert sich der BFC Preussen bei der Premiere des Finaltags der Amateure den Titel im Berliner Pilsner-Pokal der 1. Herren. Der Berlin-Ligist gewinnt gegen den Oberligisten Lichtenberg 47 mit 1:0.

    Das Finale im Berliner Pilsner-Pokal der 1. Herren 2016 lieferte einige Neuerungen. Zum ersten Mal wurde ein ganzer Finalspieltag mit den Finals der Unteren, 2. und 1. Herren im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark veranstaltet. Trotz der beiden anderen Finalspiele und einem bunten Rahmenprogramm war das Highlight des Finalspieltags ganz klar das Finale der 1. Herren, zu dem 3874 zahlende Zuschauer ins große Stadion kamen um ihre Mannschaften zu unterstützen. Zudem stand eine weitere Premiere an: Zum ersten Mal wurden die Landespokalfinale von der ARD bundesweit in einer Livekonferenz ausgestrahlt, um die Bekanntheit des Amateurfußballs zu erhöhen.

    Diese besondere Bühne wollten die beiden Finalisten Lichtenberg 47 und BFC Preussen selbstverständlich für sich nutzen und sich vor laufenden TV-Kameras zum Sieger des Berliner Pilsner-Pokals 2016 krönen. Dementsprechend motiviert gingen die Mannschaften in die Partie. Der BFC Preussen, der gegen den Tabellenfünften der NOFV-Oberliga Lichtenberg 47 als Außenseiter ins Spiel ging, versuchte von Anfang an, körperlich dagegenzuhalten und früh zeigte sich, dass es für die Lichtenberger keine einfache Partie werden würde. Bereits in der fünften Spielminute zappelte der Ball das erste Mal im Tor der Lichtenberger, doch Robbens Treffer wurde nicht gegeben. Nachdem der BFC Preussen in der Anfangsphase mehr Offensivdrang zeigte, hatte Lichtenberg durch Thomas Brechler in der elften Minute die erste Großchance. Diese wurde aber nicht genutzt. Auf der Gegenseite machte René Robben seine Sache besser. Im Anschluss an eine Ecke köpfte er den BFC Preussen in der 19. Minute in Führung. Obwohl Lichtenberg im Anschluss das Tempo erhöhte, kamen sie nicht zu guten Torgelegenheiten. Stattdessen hätte es bereits vor der Pause 2:0 stehen können. Doch nach einem Patzer von Reiniger verpasste es René Robben seinen Doppelpack perfekt zu machen. So ging das Finale mit 1:0 für Preussen in die Halbzeitpause.

    In der zweiten Halbzeit zog sich Preussen zunehmend zurück. Von einer Chance des stets gefährlichen Robben abgesehen, wurde Lichtenberg die Kontrolle über Ball und Spiel überlassen. Doch der Oberligist konnte die optische Dominanz nicht in entsprechende Gelegenheiten ummünzen. In den letzten 15 Minuten allerdings wurde der Druck immer höher. Preussen verteidigte fast nur noch am eigenen Strafraum und auch der gute alte Befreiungsschlag wurde vermehrt als Instrument genutzt. Während die Preussen-Spieler am Ende ihrer Kräfte waren und vom einen oder anderen Krampf geplagt wurden, hatte Lichtenberg in der Nachspielzeit noch zwei gute Gelegenheiten. Gelicio Aurelio Banze verzog die letzte Chance jedoch knapp über das Tor. Nach diesem Fehlschuss in der 95. Minute hatte Schiedsrichter Jacob Pawlowski ein Einsehen und pfiff die Partie ab. Die Außenseiter vom BFC Preussen brachen in ausgelassenen Jubel aus und ließen sich von den vielen eigenen Fans feiern.

    Nach der Siegerehrung und der Übergabe des neuen Wanderpokals durch BFV-Präsident Bernd Schultz feierten die Spieler des nominellen Außenseiters noch lange mit dem eigenen Anhang den Gewinn des Berliner Pilsner-Pokals 2016.