AOK-Traditionsmasters

Unter dem Motto „Fußball-Legenden live erleben“ findet zu Beginn jeden Jahres das AOK-Traditionsmasters in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Das hochkarätig besetzte Turnier bietet den Zuschauern jedes Mal ein tolles Fußball-Spektakel. Namenhafte Vereine und ehemalige Profis geben alles, um den Titel des hochklassigen Oldie-Hallenturniers zu gewinnen. Neben der Traditionsmannschaft von Hertha BSC und dem 1. FC Union haben auch schon Mannschaften wie Schalke 04, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach am Turnier teilgenommen. Die Vereine müssen sich teilweise über Qualifikationsturniere ihre Teilnahmeberechtigung erspielen.

AOK-Traditionsmasters: Mönchengladbach triumphiert

Vor ausverkaufter Kulisse in der Berliner Max-Schmeling-Halle sicherte sich Borussia Mönchengladbach den Sieg beim Turnier der Fußball-Legenden.

Das AOK-Traditionsmasters bot den Zuschauern zum wiederholten Male ein einzigartiges Fußball-Spektakel. Auch dieses Mal nahmen sechs Traditionsteams am Budenzauber teil. Neben den gesetzten Mannschaften Hertha BSC, Union Berlin und Titelverteidiger 1. FC Nürnberg qualifizierten sich in diesem Jahr auch Borussia Mönchengladbach und der VFL Osnabrück. Das Teilnehmerfeld komplettierten die Iceland Legends.

Titelverteidiger mit Startschwierigkeiten

Das erste Spiel der Gruppe A bestritten die Sieger der Qualifikationsturniere in Krefeld und Emsland, Borussia Mönchengladbach und der VFL Osnabrück. Die Gladbacher, mit Fußball-Legenden wie Andriy Voronin und Mike Hanke gespickt, überzeugten vor allem durch sehenswerte Spielzüge. Am Ende sprang ein ungefährdeter 6:3-Erfolg heraus.

Danach trafen die Fohlen auf den Titelverteidiger 1. FC Nürnberg. Die Clubberer visierten auch in diesem Jahr den Sieg an, obwohl Marek Mintal - Torschützenkönig und zugleich bester Spieler der letztjährigen Auflage - krankheitsbedingt absagte. In ihrem ersten Spiel mussten sich die Nürnberger allerdings mit 3:4 geschlagen geben. Damit sicherte sich Borussia Mönchengladbach den Gruppensieg.

Im letzten Spiel der Gruppe A ging es also für den 1. FC Nürnberg und den VFL Osnabrück um alles oder nichts. Die umkämpfte Partie endete 1:1. Aufgrund des besseren Torverhältnisses qualifizierte sich der Titelverteidiger aus Nürnberg für das Halbfinale.

Union überragt in Gruppe B

Die erste Partie der Gruppe B entpuppte sich zu einer klaren Angelegenheit. Die Iceland Legends um Ex-Herthaner und Kapitän „Jolly” Sverrisson reisten zwar mit einigen ehemaligen isländischen Nationalspielern an, doch gegen die erfahrene Traditionself des 1. FC Union hatten die Isländer wenig entgegenzusetzen. Den ersten Treffer der Partie erzielte Fan-Ikone Torsten Mattuschka unter frenetischen Jubel. Die Eisernen spielten sich Chance um Chance heraus und gewannen mit 8:1.

Im zweiten Spiel der Gruppe B standen die Iceland Legends einem echten Titelanwärter gegenüber: Hertha BSC. Die Alte Dame gewann bereits 2014 und 2015 das Turnier und verstärkte sich im Vorfeld mit der Stürmer-Legende Marko Pantelic. Dieses Mal machten es die Isländer wesentlich besser als im ersten Spiel gegen den 1. FC Union. Erst kurz vor der Halbzeitpause erzielte die Hertha den ersten Treffer. Am Ende sprang allerdings ein souveränes 4:1 für die Herthaner heraus.

Im letzten Gruppenspiel kam es zum heiß ersehnten Berliner Derby zwischen Hertha und Union. Wie bereits in den letzten Jahren verwandelte sich die Max-Schmeling-Halle zu einem echten Hexenkessel. Dabei kamen die Fans ganz auf ihre Kosten. Es entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch, doch die Eisernen aus Köpenick überragten: Drei unglaubliche Freistoßtore von Torsten Mattuschka und ein leidenschaftlicher Auftritt ermöglichten einen 5:2-Erfolg. Dieser Sieg bedeutete zugleich den ersten Platz der Gruppe B für die Köpenicker.

Torreiche Halbfinal-Spiele

Im ersten Halbfinale traf Hertha BSC auf den Sieger der Gruppe A, Borussia Mönchengladbach. Nachdem die Elf vom Niederrhein bereits 4:1 in Führung ging, kämpfte sich die Hertha noch einmal heran. Der Sieg ging jedoch an die Gladbacher, die sich mit einem 5:4 den Einzug ins Finale sicherten.

Die Siegesserie des 1. FC Union riss auch im Halbfinale gegen den Titelverteidiger 1. FC Nürnberg nicht ab. Wieder überzeugten die Unioner auf allen Ebenen. Durch Tore von Union-Legenden wie Steffen Baumgart und Ronny Nikol sprang ein ungefährdetes 6:1 heraus.

Im Spiel um Platz 3 traf die Hertha nun auf die Nürnberger. Die erste Halbzeit war vom Abtasten beider Teams geprägt und endete 1:1. In der zweiten Hälfte drehten die Herthaner nochmal richtig auf und zeigten ihre individuelle Klasse. Den Fans der Blau-Weißen wurde eine echte Tor-Show geboten. Nach der herben Schlappe im Halbfinale gegen Union unterlagen die Nürnberger auch Hertha BSC mit 1:6.

Packendes Endspiel

Mit dem 1. FC Union und Borussia Mönchengladbach standen die beiden besten Teams des Turniers im Finale – da waren sich die meisten Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle einig. Es entwickelte sich ein ordentlicher Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Nachdem Andriy Voronin die Gladbacher in Führung brachte, glich Steffen Baumgart kurze Zeit später wieder aus. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte brachte Jörg Albertz die Gladbacher durch das 2:1 wieder auf die Siegerstraße. Dennoch gaben sich die Unioner nicht auf. Ihre Chancen konnten sie allerdings nicht in Zählbares ummünzen. Als Andriy Voronin wenige Sekunden vor dem Ende für das 3:1 sorgte, war das Spiel entschieden. Die Gladbacher feierten ausgelassen ihren ersten Turniersieg beim AOK-Traditionsmasters.

Torsten Mattuschka räumte bei den Auszeichnungen ab

Bevor Borussia Mönchengladbach den Pokal entgegennehmen durfte, zeichneten die Verantwortlichen des Turnieres noch verschiedene Spieler für besondere Leistungen aus. Die Auszeichnung zum besten Torwart erhielt der 48-jährige Gladbacher Jörg Kaessmann. Ein Akteur räumte sogar mehrmals ab: Torsten Mattuschka wurde bester Spieler und Publikums-Liebling. Der aktuelle Oberliga-Spieler der VSG Altglienicke schoss zwar auch die meisten Tore des Turniers, doch diese Ehrung lehnte Mattuschka aufgrund der umstrittenen Freistoß-Tore gegen Hertha BSC ab. Die Torjägerkanone ging somit an Chiquinho von Borussia Mönchengladbach und Dariusz Wosz von Hertha BSC.

Hier geht es zur Bildergalerie der Veranstaltung.


Traditionsmasters 2016

Der 1. FC Nürnberg gewinnt das AOK-Traditionsmasters

Beim hochkarätig besetzten AOK-Traditionsmasters 2016 erlebten die zahlreichen Zuschauer in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle wieder einmal ein tolles Fußball-Spektakel.

Wie bereits in den Vorjahren nahmen auch dieses Mal sechs Traditionsteams, mit etlichen Fußball-Legenden gespickt, am Budenzauber in der Berliner Max-Schmeling-Halle teil. In zwei Vorrundengruppen kickten die ehemaligen Profis um den Einzug ins Halbfinale. Bei jeweils zehn Minuten Spielzeit pro Halbzeit zeigten die Mannschaften dabei begeisternden Fußball.

Das Eröffnungsspiel des Turniers zwischen der mit internationalen Stars zusammengesetzten Mannschaft des AS Rom und dem Qualifikationsturniersieger in Krefeld, FC Schalke 04, stellte gleich eines klar: es ging hier zwar um den Spaß, aber dennoch konnte man den beiden Traditionsclubs den Siegeswillen deutlich ansehen. Beide Mannschaften wussten spielerisch zu überzeugen, am Ende setzten sich jedoch die Schalker mit 3:2 durch.

In den weiteren Spielen der Gruppe A kam nun auch der 1. FC Nürnberg zum Einsatz. Die Clubberer traten mit zahlreichen Bundesliga-Legenden an. So konnte man unter anderem noch immer die Torjägerkünste von Marek Mintal und Markus Feinbier bestaunen. Nach einem 4:2 Erfolg gegen den AS Rom stand das Weiterkommen der Nürnberger fest, denn der AS Rom schied somit nach zwei knappen Niederlagen aus dem Turnier aus. Im letzten Spiel gegen die ebenso für die Endrunde qualifizierten Gelsenkirchener ging es nun um den Gruppensieg: Tolle Spielzüge und beeindruckende Tore sorgten für ein atemberaubendes Gruppen-Finish. Als Sieger ging dabei der 1. FC Nürnberg mit 6:5 hervor und sicherte sich somit den ersten Platz in der Gruppe A.

Berliner Derby sorgte für beeindruckende Stimmung in der Max-Schmeling-Halle

Neben den beiden gesetzten Berliner Mannschaften, Hertha BSC und Union Berlin, qualifizierte sich das niederländische Team von Twente Enschede durch den Sieg beim Qualifikationsturnier im Emsland für das AOK-Traditionsmasters. Die Holländer bestritten gleich das erste Spiel der Gruppe B gegen die Eisernen aus Köpenick. Im Dress von Twente Enschede überzeugte dabei auch ein alter Bekannter: Ellery Cairo, der ja mal von 2005-2007 für die Hertha gespielt hatte. Dennoch sicherte sich Union den Sieg, wenn auch denkbar knapp durch einen 2:1 Erfolg.

Im zweiten Gruppenspiel musste sich die Mannschaft aus Enschede nun mit dem Titelverteidiger Hertha BSC messen. Die Hertha gewann das Spiel deutlich mit 8:2 und sendete somit ein erstes Ausrufezeichen im Hinblick auf die anvisierte Titelverteidigung. Zu guter Letzt stand das heiß ersehnte Berliner Derby an. Aufgrund der beiden Niederlagen von Twente Enschede qualifizierten sich die beiden Berliner Mannschaften bereits vor dem Derby für die Halbfinals – es ging nur noch um den Gruppensieg. Die vielen Schlachtenbummler der Eisernen und natürlich auch der Hertha kamen dabei dennoch voll auf ihre Kosten, denn das Spiel wusste voll und ganz zu überzeugen. Die Gänsehaut-Stimmung in der Halle tat ihr Übriges. Nach 3:0 aus Sicht der Hertha kämpfte sich Union noch bis auf 3:3 an die Alte Dame heran, weshalb der Union-Fanblock die Eisernen als ihren Sieger feierten. Der Gruppensieg ging trotzdem an die Hertha, denn die hatte das bessere Torverhältnis.

Überraschungen in den Halbfinals

Als Gruppenzweiter der Gruppe B durfte sich Union Berlin im ersten Halbfinale gegen den A-Gruppen-Sieger aus Nürnberg beweisen. Im Laufe des Spiels zeigten die Nürnberger jedoch immer wieder ihre individuelle Klasse und so gingen sie bereits zur Pause mit 3:0 in Führung. Am Ende stand es erstaunlicherweise sogar 7:1 für den Club und Union musste sich deutlich geschlagen geben.

Im zweiten Halbfinale stand die Begegnung zwischen Hertha BSC und Schalke 04 auf dem Programm. Die Partie entwickelte sich mit der Zeit immer mehr zu einem kleinen Krimi, allerdings schien das 4:2 für Schalke kurz vor dem Ende die Entscheidung herbeigerufen zu haben. Levan Kobiashvili brachte die Hertha zwar nochmal heran, aber am Ende sollte dies nicht reichen und der Titelverteidiger schied aus dem Turnier aus.

Torreiche Finalspiele

Als kleiner Trostpreis stand für alle Berliner die Wiederholung des Berliner Derbys im kleinen Finale. Im Spiel um den dritten Platz kämpften beiden Teams noch einmal aufopferungsvoll um den Sieg und die Fans bekamen insgesamt 14 tolle Tore zu Gesicht. Dieses Mal gab es auch einen Sieger in der regulären Spielzeit – die Hertha gewann mit 8:6 gegen die Eisernen aus Köpenick.

Das Endspiel zwischen Nürnberg und Schalke versprach ein packendes Duell. Alle Erwartungen sollte das Finale auch erfüllen, denn von Anfang an gingen beide Teams mit jeder Menge Spielintelligenz zur Sache. Die letzten Minuten des Spiels waren von jeder Menge Spannung geprägt, nie konnte eine der beiden Traditionsteams klar in Führung gehen. Auch nach zwei Mal 12 Minuten Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden, weshalb der Turniersieg erst im Neunmeterschießen entschieden wurde. Dort setzten sich die Nürnberger mit 10:9 durch und sicherten sich somit den letztendlich verdienten Titel.

Marek Mintal erhielt gleich zwei Auszeichnungen

Nach dem spannenden Endspiel erfolgte sogleich die Siegerehrung. Bevor das Siegerteam den Pokal entgegennehmen durfte, zeichneten die Verantwortlichen des Turnieres noch verschiedene Spieler für besondere Leistungen aus. Die Torjägerkanone sicherte sich Marek Mintal vom 1.FC Nürnberg. Zum besten Spieler des Turniers wählte die Jury ebenso Mintal. Dass er auch in jeder Partie mannschaftsdienlich durch tolle Vorarbeiten glänzte, könnte ein Grund für die Entscheidung gewesen sein. Die Auszeichnung zum besten Torwart des Turniers erhielt zudem auch ein Clubberer. Daniel Klewer konnte in jedem Spiel mit tollen Paraden glänzen. Auch die Berliner Hertha durfte noch einmal jubeln, Levan Kobiashvili erhielt die Ehrung zum Publikumsliebling des Turniers.

Das rundum gelungene AOK-Traditionsmasters findet auch weiterhin in den nächsten Jahren statt. Man darf also gespannt sein, welche Traditionsteams im kommenden Jahr für Budenzauber auf dem Berliner Hallenparkett sorgen.


Traditionsmasters 2015

Hertha BSC verteidigt Titel

Das AOK Traditionsmasters bot auch dieses Jahr wieder tolle Unterhaltung. Mit spannenden Partien und einer großartigen Atmosphäre auf den Rängen war es ein erfolgreicher Fußballtag, an dessen Ende der Sieger erneut Hertha BSC hieß.

In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle bekamen die Zuschauer am heutigen Samstag ein echtes Fußball-Spektakel geboten. Die vielen namhaften Teams sorgten bereits im Vorfeld des Turniers für eine gewisse Erwartungshaltung unter den fußballbegeisterten Fans und diese sollte nicht enttäuscht werden. In jeweils zehn Minuten pro Halbzeit zeigten die Mannschaften begeisternden Fußball.

Spannende Gruppenphase

Bereits die erste Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen, bei denen unter anderem Vizeweltmeister Bernd Schneider mit an Bord war, und Sparta Prag hatte es in sich: Tolle Spielzüge und beeindruckende Tore sorgten für ein Endergebnis von 3:6. Dass die erste Partie des Tages direkt auch eine der torreichsten war, lag nicht zuletzt am überragenden Milan Fukal, der für die Mannschaft aus der tschechischen Hauptstadt ganze drei Treffer erzielte.

Im ersten Spiel der Gruppe B trafen im Anschluss Eintracht Frankfurt und der 1. FC Union Berlin aufeinander. Die Frankfurter, mit Oka Nikolov im Tor und Bundesligalegende Charly Körbel im Feld, hatten es von Beginn an schwer gegen die gut aufgelegten Köpenicker. Nach 13 Minuten stand es 0:3, auch der Anschlusstreffer durch Thomas Lasser konnte die Niederlage gegen die Berliner nicht mehr verhindern.

Danach war wieder die Gruppe A an der Reihe: Auch Werder Bremen, Sieger des Budenzaubers Emsland, brachte mit Ivan Klasnic, Ailton und weiteren ehemaligen Bundesligaspielern ein paar bekannte Gesichter mit nach Berlin. Im Spiel gegen die Werkself aus Leverkusen mussten sie sich dennoch mit 1:4 geschlagen geben.

Im nächsten Spiel der Gruppe B war dann auch endlich die zweite Berliner Mannschaft, Hertha BSC, an der Reihe: Mit einer souveränen Leistung und zwei Toren durch Ante Covic schlugen die Herthaner die Eintracht aus Frankfurt deutlich mit 5:1.

Zum einzigen Remis des Turniers kam es danach in der Partie zwischen Sparta Prag und Werder Bremen. Sie trennten sich in einem torreichen Spiel mit 3:3.

Tolle Stimmung im Berliner Derby

Dann war es auch schon an der Zeit für die letzte und gleichzeitig am heißesten erwartete Partie der Vorrunde: Das Derby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC. Beide Teams, wie immer mit zahlreichen Fans im Gepäck angereist, war eines der Highlights an diesem Nachmittag. Die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle war kaum zu übertreffen, als das Spiel angepfiffen wurde. Bis zur 16. Spielminute stand es in einer umkämpften Partie 2:2, beide Teams befanden sich vollkommen auf Augenhöhe. In den letzten Minuten zeigte sich Hertha allerdings eiskalt vor dem Tor: Durch die Treffer von Dariusz Wosz, Ante Covic und Levan Kobiashvili konnten die Blau-Weißen das Spiel letzten Endes mit 5:2 für sich entscheiden.

Für die Eisernen war die Niederlage dennoch zu verkraften, schließlich waren sie zusammen mit Hertha BSC als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifiziert, während Eintracht Frankfurt ausschied.

In der Gruppe A zogen Sparta Prag als Gruppensieger sowie Bayer 04 Leverkusen als Zweitplatziertes Team in die Runde der letzten vier ein. Werder Bremen musste sich als Gruppenletzter geschlagen geben.

Enge Spiele im Halbfinale

Nach einer spannenden Gruppenphase stand die K.O.-Runde an, in der nun statt den bisherigen zehn, ganze zwölf Minuten pro Halbzeit gespielt wurden: Im ersten der beiden Halbfinalspiele traf Sparta Prag auf Union Berlin. Nachdem die Berliner zunächst durch einen Treffer von Steffen Baumgart mit 1:0 in Führung gingen, schlugen die Gäste aus Tschechien innerhalb kürzester Zeit zurück. Drei Treffer in nur 4 Minuten, darunter auch ein Tor des erneut groß aufspielenden Lukas Zelenka, sorgten für die Entscheidung. Union schied trotz guter Leistung mit einer 1:3 Niederlage aus.

Im zweiten Halbfinale stand die Begegnung zwischen Hertha BSC und Bayer 04 Leverkusen an. Was alleine von den Namen her viel Spannung versprach, bot auf dem Spielfeld noch mehr Unterhaltung: Nachdem die Herthaner durch Treffer von Oliver Schmidt, Michael Hartmann, Dariusz Wosz und Pal Dardai kurz vor Ende der Partie bereits 4:1 führten, kam Leverkusen noch einmal zurück und das mit voller Kraft: Markus Feinbier brachte sein Team noch einmal mit zwei Toren voran, die Aufholjagd begann allerdings etwas zu spät. Somit schlug der Vorjahressieger den dreimaligen Gewinner des AOK Traditionsmasters letztlich mit 4:3.

Das Spiel um den dritten Platz trugen der 1. FC Union Berlin und Bayer Leverkusen untereinander aus. Die Köpenicker mussten sich hier allerdings letzten Endes deutlich mit 1:8 geschlagen geben.

Ein würdiges Endspiel

Endlich war die Zeit für das große Finale des erfolgreichen Turniers gekommen: Hertha BSC hatte die schwierige Aufgabe, seinen Titel gegen die bärenstarken Gäste aus Prag zu verteidigen. Die im Vorfeld mit Spannung erwartete Partie hatte alles, was ein gutes Finale braucht: Hochklassigen Fußball und zwei Teams auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit war das Spiel ein offener Schlagabtausch. Hertha legte durch ein Tor von Dariusz Wosz mit 1:0 in der ersten Spielminute vor, Sparta Prag glich nur kurze Zeit später durch Marek Kincl aus. Nach diesem Muster zog sich das Spiel weiter, sodass es in der 14. Minute, kurz nach Beginn der zweiten Hälfte, 5:5 stand. Erst danach gingen dem Team aus Prag die Kräfte aus: Mit einer beeindruckenden Effizienz nutzten die Berliner beinahe jede ihrer Torchancen und entschieden das Spiel schließlich mit 10:5 für sich. Überragender Mann war Dariusz Wosz, der mit fünf Treffern die Hälfte aller Tore seiner Mannschaft erzielte.

Nach dem nervenaufreibenden Endspiel ging es direkt über zur Siegerehrung: Bevor die Titelverteidiger von Hertha BSC jedoch ihren Pokal entgegennehmen durften, wurden noch die individuellen Auszeichnungen vergeben:
Bester Spieler des Turniers wurde Lukas Zelenka, der in jeder Partie durch tolle Vorarbeiten und eigene Torerfolge glänzte.
Auch der Titel des besten Torhüters ging an die Gäste aus Tschechien. Jiri Bobok hielt alles, was er konnte und hatte großen Anteil an dem zweiten Platz seines Teams. Die Torjäger-Trophäe hatten sich gleich zwei Spieler verdient: Marcus Feinbier und Dariusz Wosz erzielten jeweils acht Treffer und somit die meisten des gesamten Turniers.

Danach konnte endlich der Pokal für den Sieger vergeben werden: Bei erneut in allen Belangen erfolgreichem AOK Traditionsmasters konnte Hertha BSC seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen. Ein Ansporn mehr für alle Teams, die nächstes Jahr wieder mit dabei sind.


Traditionsmasters 2014

Heimsieg für Hertha BSC

Die Herthaner gewannen vor 8.032 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle das hochkarätig besetzte AOK Traditionsmasters.

Köln übersteht die Vorrunde nicht

Die Gruppe A war schon vor Anpfiff die „Gruppe der Gewinner“. Dort trafen vor ausverkauften Publikum der dreifache Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen und die Gewinner der Budenzauber Ruhrpott (Borussia Mönchengladbach) und Emsland (1. FC Köln) aufeinander. Doch, und das war die erste Überraschung, Bayer 04 verlor gegen Borussia Mönchengladbach deutlich mit 2:4. Das erste Tor des Turniers fiel in der 2. Minute. Der 1. FC Köln musste im ersten Spiel gegen Leverkusen sieben Gegentore hinnehmen, was die Aussicht für einen Halbfinalplatz bereits durch das Torverhältnis in weite Ferne rückte (3:7 für Leverkusen). Köln kam als Letzter nicht über die Gruppenphase hinaus, während Mönchengladbach Gruppenerster wurde. Hierzu reichte im letzten Gruppenspiel ein 1:1 gegen Köln.

Derby in der Gruppenphase B endet remis

Bereits die Gruppenphase versprach die ersten Highlights: Berliner Derby mit spanischer Beteiligung. Pünktlich nach Plan um 12:42 Uhr kochte im ersten Spiel der Gruppe B die ausverkaufte Halle das erste Mal hoch: Die Eisernen kamen auf den Platz, ihre Hymne ertönte und die Ehrfurcht vor den Künstlern aus Barcelona wich. Doch konnten sich die Katalanen gegen Union mit 5:4 in letzter Sekunde durchsetzen. Gegen Hertha unterlagen sie jedoch dann 5:1. Dann das Beste zum Schluss: Dank Losglück durften die beiden Hauptstadtvereine bereits in der Gruppenphase gegeneinander antreten. Doch genauso wie das letzte Spiel der Gruppe A endet auch das Derby Unentschieden (1:1). Somit waren die Eisernen raus.

Spannende Halbfinals

Als Gruppenzweiter der Gruppe B durfte sich der FC Barcelona im ersten Halbfinale gegen Mönchengladbach beweisen. Die Spanier gingen früh in Führung, verloren jedoch schließlich mit 4:2. Auch im Spiel um Platz 3 hatten sie leider kein Glück. Bayer 04 Leverkusen hieß dort ihr Gegner, die im Halbfinale gegen die Hertha nach Neunmeterschießen unterlagen (4:6). Nach einem 4:2 für Leverkusen sicherte sich die Werkself den dritten Platz vor Barcelona.

Hertha BSC und Mönchengladbach im Finale

Für die Hauptstadt wurde es spannend: Hertha BSC schaffte es ins Finale. In der ersten Hälfte fielen die Tore im Zwei-Minutentakt. Nach 12 Minuten stand es 5:2 für die Berliner. Jedoch hat Hertha es in den letzten 12 Minuten nochmals extrem spannend gemacht. Die Borussen schlossen auf 4:5 auf und hatten immer wieder gute Chancen. Doch am Ende durfte die Halle blau-weiß schimmern, denn Hertha BSC heißt der neue Sieger des AOK-Traditionsmasters.

Die Ergebnisse auf einen Blick:

Gruppe A
Bayer 04 Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 2:4
1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen 3:7
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 3:3

Gruppe B
FC Barcelona – 1. FC Union 5:4
Hertha BSC – FC Barcelona 5:1
1. FC Union Berlin – Hertha BSC 1:1

Halbfinale
Mönchengladbach – FC Barcelona 4:2
Bayer 04 Leverkusen – Hertha BSC 4:6 n. Neunmeter

Spiel um Platz 3
FC Barcelona – Bayer 04 Leverkusen 2:4

Finale
Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC 4:5


AOK Nordost ist neuer Partner des Turniers prominenter Traditionsmannschaften

Die AOK Nordost, langjähriger Partner des BFV, ist neuer Partner für das 2014 zum fünften Mal in der Max-Schmeling-Halle stattfindende Turnier prominenter Traditionsmannschaften.

Am vergangenen Dienstag wurde im Rahmen einer Pressekonferenz, der mit Spannung erwartete neue Namensgeber des Berliner Budenzaubers präsentiert: Neuer Partner ist die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse. Somit trägt der Berliner Budenzauber, welcher am 11. Januar 2014 zum fünften Mal in der Max-Schmeling-Halle stattfindet, den Namen: AOK Traditionsmasters 2014. Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, zeigte sich auf der Pressekonferenz erfreut über diese Wahl: „Mit der AOK Nordost engagiert sich ein Partner beim Berliner Budenzauber, der sich seit Jahren beim Berliner Fußball-Verband einbringt und für den Sport in der Region immer ein verlässlicher Partner ist.”

Der Berliner Budenzauber wird auch unter dem neuen Namensgeber mit gleichbleibend hoher Qualität ausgespielt. Die Spieler der Traditionsmannschaften 1. FC Union Berlin und Hertha BSC haben anlässlich der Pressekonferenz ein Freundschaftsspiel bestritten, um die steigende Vorfreude zu schüren.

„Das AOK Traditionsmasters ist eine Veranstaltung mit familiärem Charakter und ist für Jung und Alt gleichermaßen ein Highlight. Außerdem verfolgt die AOK Nordost mit dem AOK Traditionsmasters, den gesellschaftspolitischen Ansatz, dass man auch im fortgeschrittenen Alter weiterhin leistungsfähig ist, wenn man auf seine Fitness und Gesundheit achtet.” Erläutert Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, das Engagement für den Berliner Budenzauber.

Zum AOK Traditionsmasters 2014 heißt es: Fußball-Legenden live erleben!

Alle weiteren Informationen unter: http://www.aok-traditionsmasters.de/


Rückblick 2013

Leverkusen triumphiert beim FlexStrom-Cup 2013

Vor 8.035 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle verteidigte die Werkself ihren Titel aus den beiden Vorjahren. Die Entscheidung besorgte der gebürtige Berliner Stefan Beinlich.

In der ersten Partie der Gruppe A brachte Marcus Anfang Bayer 04 Leverkusen um die ehemaligen Nationalspieler Carsten Ramelow, Stefan Beinlich und Bernd Schneider gegen Borussia Mönchengladbach früh in Führung, ehe Jörg Jung im zweiten Durchgang noch zum 1:1 ausglich. Gladbach unterlag im zweiten Vorrundenspiel Real Madrid mit 2:3, und musste auf königliche Schützenhilfe hoffen.

Die Madrilenen führten bis kurz vor Schluss mit 3:1, ehe der ehemalige Herthaner Stefan “Paule“ Beinlich auf 2:3 verkürzte. Dreißig Sekunden vor dem Ende erhöhte Amavisca auf 4:2 und schoss damit Madrid ins Halbfinale, ehe Mike Riepietch zehn Sekunden vor der Schlusssirene auf 3:4 verkürzte.

Zwölf Tore im Derby

Beim ersten Auftritt des 1. FC Union kam erstmals Stimmung in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle auf. Marco Gebhardt (2) und Daniel Herold sorgten für eine klare 3:0 Führung, ehe Krassimir Balakov kurz vor Schluss den Ehrentreffer für den VfB Stuttgart erzielte.

Die Herthaner taten es ihrem Stadtrivalen gleich, und siegten durch Tore von Dardai und Dinzey mit 2:1 gegen die Schwaben, bei denen der Weltmeister von 1990, Guido Buchwald, zehn Sekunden vor dem Ende verkürzte. Beide Lokalrivalen standen somit im Halbfinale, es ging nur noch um den Gruppensieg.

Die Herthaner mit dem besseren Beginn, als Andreas Schmidt den Torsegen nach brillianter Vorarbeit von Zecke Neuendorf einläutete. Pal Dardai erhöhte wenige Sekunden später, ehe Dariusz Wosz mit einem Doppelpack für die frühzeitige Entscheidung sorgte. Kurz vor der Pause erzielte Andreas Schmidt gar das 5:0. Sebastian Bönigs Anschlusstreffer schien lediglich Ergebniskosmetik zu sein, zumal Dariusz Wosz direkt nach Wiederanpfiff den alten Abstand wiederherstellte. Die Eisernen kamen durch Tom Persich und Ronny Nikol noch einmal auf 3:6 heran, Oliver Schmidt und erneut der überragende Wosz besorgten die Entscheidung. Unions Marco Gebhardt setzte mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 8:4 einen würdigen Schlusspunkt einer intensiven aber jederzeit fairen Partie.

Hertha und Union verpassen Finaleinzug

Im ersten Halbfinale unterlagen die Blau-Weißen dem Titelverteidiger aus Leverkusen. Die Alte Dame hielt gut mit, glich in Person von Dardai und Wosz gleich zweimal aus. Der Ex-Herthaner Stefan Beinlich machte die Finalhoffnungen seiner ehemaligen Kollegen zu Nichte. Mike Riepietsch und Marc Bach schraubten das Ergebnis in der Schlussphase noch in die Höhe. Die Werkself zog nach dem 5:2 zum vierten Mal in Folge ins Endspiel ein.

Dorthin wollte auch Union Berlin. Mac Younga-Mouhani brachte die Eisernen gegen Real Madrid früh in Führung. Mitte der zweiten Halbzeit glich Pavon für die Königlichen aus. Kurz vor Schluss brachte Tom Persich die Köpenicker zurück auf die Siegerstraße, doch Michel Salgado egalisierte in letzter Sekunde. Damit musste der Finalgegner der Leverkusener im Neunmeterschießen ermittelt werden. Sebastian Bönig verschoss, aber Oskar Kosche hielt gegen Alfonso Perez. Da auch Ronny Nikol nicht verwandeln konnte, zogen die Madrilenen ins Endspiel ein.

Union nimmt Revanche

Im kleinen Finale bekamen die Unioner die Chance, die Vorrundenpleite gegen den Stadtrivalen wett zu machen. Bereits nach zwanzig Sekunden gingen die Eisernen durch den Bulgaren Markov in Führung, Wosz gelang noch vor dem Seitenwechsel der Ausgleich. Sebastian Bönig und erneut Markov brachten die Köpenicker mit 3:1 in Front. Andreas Schmidt gelang lediglich der Anschlusstreffer. Union Berlin sicherte sich mit dem 3:2 Erfolg den dritten Platz.

Bayer behält die Nerven

Im großen Finale standen sich Bayer 04 Leverkusen und Real Madrid gegenüber. Erinnerungen vom Champions League-Finale 2002 in Glasgow wurden wach, bei dem die Leverkusener Schneider und Ramelow den Königlichen um Michel Salgado knapp unterlagen. An diesem Abend hatte die Werkself zunächst den besseren Beginn und erspielte sich eine 4:2 Pausenführung. Im zweiten Durchgang glichen die Madrilenen noch aus, sodass auch dieses Spiel vom Punkt entschieden werden musste. Jesus Enrique Velasco scheiterte an Sebastian Greif und Stefan Beinlich machte mit seinem verwandelten Neunmeter den Turniersieg perfekt. Die Werkself sicherte sich damit zum dritten Mal in Folge die begehrte Trophäe der Traditionsmannschaften.

Gruppe A
Bayer 04 Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 1:1
Borussia Mönchengladbach – Real Madrid 2:3
Real Madrid - Bayer 04 Leverkusen 4:3

1. Real Madrid 6 Pkt. 7:5 Tore
2. Bayer Leverkusen 1 Pkt 4:5 Tore
3. Borussia Mönchengladbach 1 Pkt. 3:4 Tore

Gruppe B
VfB Stuttgart – 1. FC Union 1:3
Hertha BSC – VfB Stuttgart 2:1
1. FC Union – Hertha BSC 4:8

1. Hertha BSC 6 Pkt. 10:5 Tore
2. 1. FC Union 3 Pkt. 7:9 Tore
3. VFB Stuttgart 0 Pkt. 2:5 Tore

Halbfinale
Hertha BSC – Bayer Leverkusen 2:5
1. FC Union – Real Madrid (2:2) 3:4 nach Neunmeterschießen

Spiel um Platz 3
Hertha BSC – 1.FC Union 2:3

Finale
Bayer Leverkusen – Real Madrid (4:4) 7:6 nach Neunmeterschießen

Torschützenkönig: Dariusz Wosz (Hertha BSC) mit 6 Toren
Bester Spieler: Dariusz Wosz (Hertha BSC)
Bester Torwart: Pedro Contreras ( Real Madrid)