BFV-Ehrenamtstag

Der BFV-Ehrenamtstag soll das besondere Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen in und um den Berliner Fußball würdigen. Auf die Ehrenamtlichen wartet eine besondere Veranstaltung mit tollen Auszeichnungen, wie Armbanduhren, Nike-Poloshirts und Zertifikaten. Die Preise werden unter anderem durch BFV-Präsident Bernd Schultz und einem prominenten Ehrengast überreicht. Anschließend können die Teilnehmer/-innen ein hochwertiges Buffet genießen. Der Ehrenamtstag wird abgerundet durch einen gemeinsamen Besuch eines Bundesligaspiels von Hertha BSC.

Teilnahme

Vereine können besonders engagierte Personen für den DFB-Ehrenamtspreis oder für die DFB-Aktion "junges Ehrenamt" durch eine aussagekräftige Bewerbung beim BFV vorschlagen. Der Ausschuss für Fairplay & Ehrenamt des BFV wählt dann jeweils vier Ehrenamtliche aus, die den DFB-Ehrenamtspreis und den DFB-Preis zur Aktion "junges Ehrenamt" entgegen nehmen. Die beiden Erstplatzierten des DFB-Ehrenamtspreises werden sogar für ein Jahr Mitglied im DFB-Club 100. 

Die Berliner Gewinner und alle weiteren erfolgreichen Bewerbungen, die beim BFV eingegangen sind, werden dann zum BFV-Ehrenamtstag eingeladen. 
Zusätzlich werden an diesem Tag auch 
Ehrenamtliche aus Oberhavel/Barnim und langjährige Berliner Schiedsrichter ausgezeichnet.

BFV-Ehrenamtstag 2017

Der Berliner Fußball-Verband zeichnete am Freitag, den 31. März 2017, besonders engagierte Ehrenamtliche aus.

Im Haus des Fußballs ehrten BFV-Präsident Bernd Schultz, Christian Gaebler (Staatssekretär Inneres und Sport) und Uwe Kliemann (ehemals Hertha BSC) die ehrenamtliche Arbeit der rund 80 anwesenden Gäste. Neben den Auszeichnungen und Dankesreden wurden aktuelle Themen wie die Berliner Sporthallenproblematik und die Integration Geflüchteter thematisiert.
„Nach und nach werden die Sporthallen wieder frei zugänglich. Die Hallen müssen saniert werden, denn die Rahmenbedingungen für die Vereine müssen stimmen. Wir freuen uns über alle Neu-Berliner und hoffen sie auch mit Hilfe von Vereinsmitgliedschaften integrieren zu können“, so BFV-Präsident Schultz. Auch der Staatssekretär für Inneres und Sport knüpfte an dieses Thema an: „Der Sport spielt eine wichtige Rolle und bietet eine hervorragende Möglichkeit Geflüchtete sowie auch Migranten integrieren zu können.“
Außerdem folgte eine erfreuliche Nachricht für die Vereine, die ihre Sporthallen zur Unterbringung von Geflüchteten zur Verfügung gestellt hatten: „Ein besonderer Dank gilt auch den Vereinen, die ihre Hallen zur Verfügung gestellt haben. Für diese Vereine wird es eine Anerkennungsprämie geben.“
Gaebler, selbst Freizeitschiedsrichter, spürte durch sein Hobby dabei eine besondere Verbindung zu den Ehrenamtlichen: „Ich habe mich selbst schon das Ein oder Andere mal bei Minusgraden, Regen oder nörgelnden Eltern gedacht 'Wieso tue ich mir das eigentlich an?'. Umso mehr ist Ihr ehrenamtlicher Einsatz zu würdigen und dafür kann ich mich nur bedanken.“

Die Ehrungen fanden erneut in den Kategorien „Ehrung Ehrenamt“, „Club 100“, „Junges Ehrenamt“ und „BFV-Ehrennadel Silber“ für verdiente Schiedsrichter statt. Weiterhin gab es auch dieses Jahr die „Ehrung Fußballkreis Oberhavel/ Barnim“ in Anwesenheit des Vorsitzenden des Fußballkreises, Wilfried Riemer.

Abschließende Worte fand BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang: „Es ist uns eine große Freude seit 1999 den Ehrenamtlichen einen Dank aussprechen zu dürfen. In Berlin findet in dieser Hinsicht eine große Entwicklung statt. Wir möchten Ihnen daher die Plattform bieten, die Sie verdienen. Gerade in diesen Zeiten, von Ängsten und Sorgen, sollten wir uns vereinen und ich bin froh, dass sich unsere Vereine öffnen.“

Nach dem offiziellen Ende der Ehrung gab es ein offenes Buffet für die Gäste und anschließend besuchten die Geehrten das Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und der TSG 1899 Hoffenheim.

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BFV-Ehrenamtstag 2016: Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit

Am Samstag, den 20. Februar 2016 ehrte der Berliner Fußball-Verband zahlreiche Ehrenamtliche aufgrund ihrer besonderen Verdienste für den Berliner Fußball. Dabei zeichnete der BFV auch zum ersten Mal gesondert das junge Ehrenamt aus.

Die traditionelle Veranstaltung, bei der die Ehrengäste die ehrenamtliche Arbeit der Menschen im besonderen Maße würdigten, fand wieder einmal im Haus des Fußballs statt. Dort eröffnete der Moderator Robert Dost den Ehrenamtstag und ließ gleich auf das kommende Programm hinausblicken. Danach ergriff der Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, Bernd Schultz, das Wort und bedankte sich auch bei den vielen Ehrengästen für die Unterstützung und ihr Erscheinen beim BFV-Ehrenamtstag. Hinsichtlich aktueller Entwicklungen rund um die Sporthallenproblematik äußerte sich Schultz wie folgt: „Die Vereine leisten einen erheblichen Anteil zur Integration. Es ist die richtige Entscheidung des Senats, sukzessive die Hallen für den Sport zurückzubekommen, um die Erledigung der wichtigen Arbeit der Vereine zu gewährleisten.“

Andreas Statzkowski (Staatssekretär für Inneres und Sport), Thomas Härtel (LSB-Vizepräsident Sportinfrastruktur), Ingo Schiller (Geschäftsführer Finanzen Hertha BSC) und Erich „Ete“ Beer (Hertha-Legende) zollten in ihren Reden dem Engagement der Ehrenamtlichen höchsten Respekt. Statzkowski sprach die Ehrenamts-Karte an, die ein Mittel zur Verbesserung der Anerkennungskultur darstellen soll. Mit der Karte können engagierte Berliner zahlreiche Vergünstigungen erhalten. Der LSB-Vizepräsident Thomas Härtel lobte den vielfältigen Einsatz des BFV und der zahlreichen engagierten Menschen in den Vereinen. „Der Ehrenamtstag ist dementsprechend folgerichtig“, betonte Härtel in seiner Rede.

In verschiedenen Kategorien erhielten die Geehrten tolle Preise

In diesem Jahr fand zum ersten Mal eine separate Auszeichnung für das „junge Ehrenamt“ statt. Hierbei durften die ehrenamtlich Engagierten nicht älter als 30 Jahre sein. Unter der Leitung von Robert Dost bekamen die Gäste einen Einblick über die bemerkenswerte ehrenamtliche Arbeit der jungen Erwachsenen in den Berliner Vereinen. Dabei konnten sich die vier Erstplatzierten über den Gewinn einer Fußball-Bildungsreise nach Barcelona erfreuen.

In der Ehrenamtskategorie „Ehrenamtliche aus den Berliner Vereinen“ würdigte der DFB natürlich auch den Einsatz aller anderen fußballbegeisterten Berliner und Berlinerinnen. Die Preise ließen sich sehen: die Dritt- und Viertplatzierten des BFV-Ehrenamtspreises bekamen eine Einladung zum Wochenendaustausch mit weiteren ehrenamtlichen Helfern in Rostock. Die beiden Erstplatzierten sind nun Mitglied im DFB-Club 100. Zu der Auszeichnung als Mitglied des Club 100 gehört die Einladung zur zentralen Ehrungsveranstaltung im Rahmen eines Länderspiels der A-Nationalmannschaft.

Ehrenamtler aus Oberhavel/Barnim und BFV-Schiedsrichter ausgezeichnet

Bevor die Durchführung weiterer Ehrungen auf dem Programm stand, schauten die Anwesenden das neue Video der Schiedsrichter-Kampagne. Danach erhielten die Ehrenamtlichen aus dem Brandenburger Fußballkreis Oberhavel/Barnim die gebührende Anerkennung ihres Engagements. Wilfried Riemer, Vorsitzender des Fußballkreises Oberhavel/Barnim, überreichte die Auszeichnungen.

Anschließend bekamen sieben Berliner Schiedsrichter das BFV-Ehrenschild für 40 Jahre Schiedsrichtertätigkeit überreicht. Hans-Dieter Krüger von der SpVgg Tiergarten erhielt sogar die BFV-Ehrennadel in Gold - über 50 Jahre ist Krüger mittlerweile als Unparteiischer tätig.

Abschlussmoderation mit Gerd Liesegang

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang bei den Ehrenamtlichen. „Ihr seid an der Basis. Die Zeit ist verrückt, denn jeden Tag erwarten uns neue Herausforderungen. Lasst uns offen sein und zeigen was der Sport kann“, so Liesegang hinsichtlich aktueller Entwicklungen rund um den Fußball.

Nach dem Ende des offiziellen Teils und einem gemeinsamen Mittagessen besuchten die Geehrten das Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und dem VFL Wolfsburg. „An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Hertha BSC für die Freikarten bedanken, die eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit darstellen sollen“, so BFV-Präsident Bernd Schultz.

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