Sport:Kultur e.V.

Der Verein "Sport:Kultur"...

...wurde im Februar 2012 auf Initiative des Berliner Fußball-Verbandes gegründet. Es geht darum, Sport stärker auch als Kultur zu begreifen. Der Verein befasst sich mit Bewegung und Begegnung in Geschichte und Gesellschaft und versteht sich als Plattform für vielfältige Aktivitäten des Sports im Kulturbereich.

Zweck des Vereins ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Sports – insbesondere des Fußballs – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erforschen, zu vermitteln, zu diskutieren und öffentlich zu präsentieren. Als erstes, bedeutendes Projekt hat der Verein seit Oktober 2012 die FUSSBALL ROUTE BERLIN realisiert (www.fussballrouteberlin.de).

Die FUSSBALL ROUTE BERLIN...

...führt zu 40 authentischen Orten im Stadtraum, macht die einzigartige Fußballgeschichte der Hauptstadt erfahrbar und informiert über sport-, kultur- und stadthistorische Zusammenhänge. Sie zeigt die große Bedeutung des Fußballs in Deutschland, der seit seinen Anfängen im 19. Jahrhundert große Veränderungen erfährt, und veranschaulicht die Leistungen der Sportler und Vereine sowie die bedeutenden Ereignisse des Fußballs in der Stadt.

Am 29. Mai 2015 – pünktlich zum DFB-Pokalendspiel und zum Champions-League-Finale 2015 in Berlin – wurde die FUSSBALL ROUTE BERLIN eröffnet und die Mehrzahl der Informationstafeln der Öffentlichkeit übergeben. Im Jahr 2017 werden die restlichen Informationstafeln aufgestellt und an den Standorten, wo keine Baugenehmigungen erteilt wurden, Bodenplatten verlegt. Die historischen Orte sind nicht nur im Stadtraum markiert, sondern über moderne Medien zusätzlich erschlossen.

Die FUSSBALL ROUTE BERLIN ist als Fahrradtour konzipiert. Die Orte im Stadtraum können aber auch zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto aufgesucht sowie einzeln oder in beliebiger Reihenfolge angesteuert werden. Auf der Website www.fussballrouteberlin.de gibt es Informationen zu den einzelnen Standorten, die Routenpläne und vieles mehr. Geführte Touren werden nicht angeboten.

Bei Interesse an der FUSSBALL ROUTE BERLIN oder an den sonstigen Aktivitäten des Vereins wenden Sie sich bitte an:

Sport:Kultur e.V.
c/o Berliner Fußball-Verband e.V.
Humboldtstraße 8a,
14193 Berlin
E-Mail: sportkultur@berlinerfv.de


Fragen und Antworten zur Berliner Fußballroute

Worum geht es?

Die Geschichte des Fußballs in Deutschland ist viel stärker mit Berlin verbunden, als das in der Öffentlichkeit bekannt ist! Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Traditionen des Fußballs in der Stadt zu stärken. Die FUSSBALL ROUTE BERLIN macht Bewohner und Besucher der Stadt vertraut mit der einzigartigen Berliner Fußball- und Sportgeschichte: an ca. 40 authentischen Orten im Stadtraum, eingebettet in die vielfältigen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen in der Hauptstadt.

Was gibt’s zu sehen?

Der Fußball prägte Berlin mit und die Aktiven dieser Stadt den Fußball Deutschlands: Hier ist der älteste deutsche Fußball-Club, der BFC Germania 1888, zu Hause; hier kickte und lehrte Sepp Herberger; hier hatte Hertha BSC in den 20-er und 30-er Jahren seine große Zeit, hier umspielten Berliner Fußballer aus Ost und West in Zeiten des Kalten Krieges die Mauer; hier feierten die Deutschen vor der Wiedervereinigung gemeinsam den WM-Titel von 1990; hier findet Jahr für Jahr das DFB-Pokalfinale statt; hier versammelten sich während des „Sommermärchens“ Millionen Menschen aus aller Welt zum Public Viewing vor dem Brandenburger Tor.

Wo geht's lang?

Die FUSSBALL ROUTE BERLIN besteht aus drei Routen, deren Ausgangspunkt stets das Brandenburger Tor ist. Die Routen führen in drei verschiedene Richtungen und haben jeweils eine familienfreundliche Länge von ca. 10 bis 20 Kilometern. Bei zwei Routen existiert jeweils eine etwas längere Nebenroute. Insgesamt sind es ca. 40 Tafeln mit Texten und Bildern.

Wer steckt dahinter?

Initiator der FUSSBALL ROUTE BERLIN ist der Berliner Fußball-Verband (BFV), Träger ist der Verein Sport:Kultur e.V. Das Projekt wurde durch öffentliche Fördermittel (Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und Sponsorengelder (vor allem AOK Nordost – Die Gesundheitskasse) sowie Zuwendungen durch die Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes ermöglicht.