AOK-Fußballtag

Seit 2014 setzen die AOK-Nordost und der Berliner-Fußball Verband jährlich ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Toleranz. An diesem AOK-Fußballtag spielen in der Regel Mannschaften mit Spielern unterschiedlicher Herkunft gegeneinander, um ein positives Miteinander über die Plattform Fußball zum Ausdruck zu bringen. 

AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz 2016

Mit dem AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz setzten der Berliner Fußball-Verband, die AOK Nordost, der Kroatische Weltkongress e.V. und der SD Croatia am Samstag, den 9. Juli 2016 ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Toleranz auf Berlins Fußballplätzen.

Im Mittelpunkt des mittlerweile dritten AOK-Fußballtages stand eine Mini-Europameisterschaft mit 24 Jugendmannschaften (G- bis D-Junioren). Den 400 Besuchern wurde ein buntes Rahmenprogramm mit Torwand und Soccer-Court geboten. Das Maskottchen von Hertha BSC, Herthinho, kam als Überraschungsgast.

Matthias Auth, BFV-Vizepräsident Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie AOK-Leiter Sport und Gesundheit, war auch auf der Veranstaltung zugegen und äußerte sich wie folgt: „Einmal mehr appelliere ich an alle, auf und neben den Sportplätzen für Toleranz, Vielfalt, Respekt und Miteinander einzustehen.“

Die Mini-Europameisterschaft gewannen Oranje Berlin (G-Jugend), Srbija (F- und E-Jugend) und der TSV Mariendorf (D-Jugend).


AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz 2015

Der Inter-Kultur-Cup 2015 setzte in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost und dem Berliner Fußball-Verband ein deutliches Zeichen für sportliches Miteinander und gegen Rassismus.

Die Beteiligten des Inter-Kultur-Cups 2015 werden sich noch gerne an die gelungene Veranstaltung auf der Sportanlage am Vorarlberger Damm erinnern. Bei bestem Spätsommerwetter wurde den Besucherinnen und Besuchern vielseitiges und sportliches Programm geboten.

Für den Inter-Kultur-Cup 2015 fand der Veranstalter FC Internationale mit der AOK einen geeigneten Partner. So wurde der Cup dann auch im Rahmen des AOK-Fußballtags für Vielfalt und Toleranz ausgespielt. Am Ende siegten die Südkreuz-Tamilen vor einer bunten Mannschaft des Gastgebers. Dritter wurde das arabisch-türkische Jugendprojekt Lessinghöhe Neukölln. Das Niveau war sehr ausgeglichen. So stießen die Deutschen Meister der Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung den FC Internationale im letzten Spiel mit 3:0 noch vom Thron und wurden selbst Vierter. Auf den weiteren Plätzen: Die Flüchtlingsmannschaft von Champions ohne Grenzen, Straßensozialprojekt Gangway Ocker-Beige und das Team Royal. Die Pokale wurden vom Bereichsleiter der AOK Schöneberg Marco Bertram überreicht.

Den Sport nicht gegen Flüchtlinge ausspielen

In einer abschließenden Diskussion stellte der stellvertretende Direktor des Landessportbund, Frank Kegler, fest, dass der Sport nicht gegen Flüchtlinge ausgespielt werden darf. Sporthallen seien keine geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten und höchstens für Notfälle zu benutzen. Der LSB werde seine Möglichkeiten nutzen, um Vereine zu unterstützen, die sich in der Arbeit mit Flüchtlingen hervortun.

Gerd Thomas, 2. Vorsitzender des FC Internationale, bekundete die Bereitschaft des Vereins, sich bei der sportlichen Unterstützung für Flüchtlinge weiter zu bemühen. In der neuen Saison sind rund 15 Flüchtlinge in Jugendteams des Clubs integriert worden. Gleichzeitig mahnte er aber nachhaltige Konzepte und die nötige Unterstützung aus Politik und Verwaltung an. In einer außergewöhnlichen Situation müssten schnelle und unkomplizierte Lösungen her, vor allem eine funktionierende Koordinationsstelle.

Die Vorsitzende des Integrationsausschusses im Bezirk, Aferdita Suka, warb ebenfalls für unkomplizierte Hilfe und eine Koordinierungsstelle in Tempelhof-Schöneberg. Sie erwarte vom Bezirk, dass die Koordination der vielen bereit stehenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer schnell und gezielt geleistet werde. Sie bedankte sich ausdrücklich beim FC Internationale für sein langjähriges Engagement in der Integrationsarbeit.

Der Sportausschuss-Vorsitzende Oliver Fey betonte, dass er Turnhallen nicht für geeignet halte, Flüchtlinge unterzubringen. Die riesigen Hallen würden keinerlei privaten Rückzug zulassen.

Der FC Internationale bedankt sich bei den vielen Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Vor allem Organisator Ibo Yilmaz und Freunde, sowie Alex Sandman, Olaf Ramthun, Manuela Merabti und natürlich Franky Hoffmann verdienten sich Bestnoten. Besonders freute man sich über hohen Besuch. So besuchten neben den oben genannten Diskutanten auch die Europa-Beauftragte des Landes Berlin Hella Dunger-Löper, die Vorsitzende von WIR Berlin, Beate Ernst, der Vizepräsident des Berliner Fußballverbandes Gerd Liesegang und der Vorsitzende des BFV-Jugendausschusses Andreas Kupper die Veranstaltung. Auch der Tagesspiegel und die Fußball-Woche waren vor Ort.


AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz ein voller Erfolg

Mit dem AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz haben der Berliner Fußball-Verband und die AOK Nordost am 1. Juni 2014 ein Zeichen gegen Diskriminierung auf Berlins Fußballplätzen gesetzt.

Alle Pflichtspiele des Berliner Fußball-Verbandes wurden am vergangenen Spieltag unter dem Motto „Vielfalt und Toleranz“ durchgeführt und die Mannschaftsführer lasen eine entsprechende Resolution vor Spielbeginn vor. Damit haben sich der größte Berliner Sportfachverband sowie die Gesundheitskasse an alle Mannschaften gerichtet, um für Toleranz, Vielfalt, Respekt und Miteinander auf und neben den Fußballplätzen einzustehen.

Eine Resolution vor Spielbeginn in ganz Berlin

Die zentrale Festveranstaltung fand bei Türkiyemspor Berlin im Willy-Kressmann-Stadion statt. Gemeinsam mit dem BFV und der AOK Nordost hat der Verein ein vielseitiges und sportliches Programm gestaltet. Bei kostenfreiem Eintritt gab es zahlreiche Kinder- und Mädchen-Turniere sowie diverse Einlagespiele zu sehen. So spielten bei schönstem Fußballwetter u.a. Pfarrer und Imame gemeinsam gegen das Türkische Generalkonsulat Berlin und der Lesben- und Schwulenverband gegen die Champions ohne Grenzen (ein interkulturelles Fußballprojekt für junge Flüchtlinge).

"Fußball vereint Eigenschaften wie Teamgeist, Zusammenhalt und Fairness"

Für Matthias Auth, Marketingleiter der AOK Nordost, ist der AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz ein besonderes Anliegen: „Uns ist es sehr wichtig, die Vielfalt in der Gesellschaft zu unterstützen. Deshalb freue ich mich, dass wir diesen Tag auch in Berlin ins Leben gerufen haben. Der Fußball vereint wichtige Eigenschaften wie Teamgeist, Zusammenhalt und Fairness und bietet daher eine sehr gute Plattform um das Thema nach außen zu tragen.“

Der AOK-Fußballtag für Vielfalt und Toleranz findet in diesem Jahr auch in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg statt. Weitere Informationen zu diesem Aktionstag erhalten Sie unter http://www.aok.de/nordost/index.php.