Achtzehnvierundneunzig II ringt Eintracht Südring nieder

Sehenswerte Tore gab es für die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Spiel zwischen Achtzehnvierundneunzig II und Eintracht Südring. Foto: Getty Images.

Nach dem 6. Spieltag der Pelada-Berlin-Liga klettert Achtzehnvierundneunzig II durch einen 7:4-Sieg auf den zweiten Tabellenplatz.

Gleich zu Beginn des Spiels spürte man die volle Energie beider Teams. Dem BSC Eintracht Südring war die angespannte Haltung an den Gesichtern zu erkennen, was sich im Verlauf der Partie bemerkbar machte. Achtzehnvierundneunzig war wie bekannt solide aufgebaut und ging mit bissigen Zähnen in die Offensive. Bereits in den ersten Minuten folgte dann der fällige Doppelpack der Gäste. Das zweite Tor fiel durch einen eiskalten Querschuss. Was man bei Eintracht Südring beobachten konnte, war das aggressive Gegenpressing. Immer wieder drang sich die Eintracht auf die Seite der Gäste durch, leider mit vermehrt schwachen Abschlüssen.

Beide Mannschaften sparten nicht an ihren taktischen Fouls und so kassierte Eintracht Südring zum Ende der ersten Halbzeit auch mehrfach 6-Meter-Strafstöße. Doch der Eintracht-Torwart konnte als „mobiler Pfosten“ mit klasse Paraden abblocken. Zwischendurch konnte Südring sich einen „Goal“ ergattern: Es war ein blitzschneller Schuss von Barroso, nachdem sich dieser gekonnt den Ball wegstibitzte und in der Luft durchschlingen konnte. Den Abschluss zur Halbzeit machte dann Griethe zum 1:3 (12). Ein Tor, das aus einer Ecke der Südringer entstand. Griethe schoss aus der Mitte des Feldes direkt ins lange Eck.

Furioser Beginn zur zweiten Hälfte

Zum Anpfiff der zweiten Hälfte des Spiels stampften die Beine beider Mannschaft den Boden der Halle so richtig fest. Die Zuschauerinnen und Zuschauer mussten aufpassen, sich ihren Hals nicht nach links oder rechts zu verrenken. Nach einigen Minuten des „Heat Up“ verbuchten wieder die Gäste ihr blitzschnelles Tor zum 1:4 nach einem Konter. Gut, dass es keine Geschwindigkeitskontrolle dafür gab.

Ein Tor der Gäste aber ließ den Adrenalinspiegel kurz in die Höhe schießen. Nach dem Motto „Alle guten Dinge sind drei“, nachdem mehrere Spieler aufs Tor regelrecht schossen, kam Griethe ganz kühn und schoss den Ball kontrolliert rein. Achtzehnvierundneunzig konnte sehr klug ihren Stellungswechsel nutzen und kommunizierte gut untereinander. Eintracht Südring fehlte die Abstimmung. Dadurch wurden Fehlpässe verursacht. Dennoch war Südring willig und beißte sich noch einmal durch. Das wurde auch belohnt: Ein Pass aus der Flankenposition nach einem Konter und Alvitrez Del Aguila verkürzte mit einem Querschuss fantastisch zum 2:6.  

Auf einmal schien sich die Partie sich zu wenden. Wieder aus einem Konter heraus gab es zwei Doppelpässe nach vorne. Eine Flanke in die entgegengesetzte Richtung des Gästetorwarts und ein langer Schuss in den Gegenlauf des Torwarts folgte - Tor zum 3:6. Nachdem sich die taktischen Fouls auch in der zweiten Hälfte der Partie erhöhten, konnte Südring einen 6-Meter-Strafstoß erhaschen und erhöhte den Score um 4 Tore. Schlussendlich half es aber wenig. Achtzehnvierundneunzig erhöhte zum Ende die Distanz auf 4:7 durch Aulig (T.). Wie nach einem Schachzug in drei Zügen nach vorne zum Gegner vollendete Aulig mit einem kühnen Schuss.

Der erfolgreichste Schütze an diesem Tage war Griethe von Achtzehnvierundneunzig mit einem Hattrick. Achtzehnvierundneunzig ist nun Tabellen-Zweiter, Eintracht Südring steht auf dem 3. Platz der Pelada-Berlin-Liga.

Tore: 1. HZ 0:1 (2) Griethe, 0:2 (3) Kaiser, 1:2 (10) Barroso, 1:3 (12) Griethe
Tore: 2. HZ 1:4 (28) Aulig T., 1:5 (31) Salm, 1:6 (34) Griethe, 2:6 (37) Alvitrez Del Aguila, 3:6 (39) Salman, 4:6 (40) Debald, 4:7 (40) Aulig T.