4. Spieltag Futsal Berlin

Am Sonntag, den 16. September 2018, fanden torreiche Spiele in der Berlin-Liga statt.

Beach United ringt Füchse Berlin Reinickendorf nieder!

Beach United                       -           Füchse Berlin Reinickendorf                    8:2 (4:2)

Ein regelrechter Kampf um jeden Quadratmeter. Gleich zu Beginn spürte man die Anspannung der Spieler. Lange Zeit später fiel erst das Tor zum 1:0 in der 8' Minute durch Beach United. Mehrere Ballabnahmen vom gegnerischem Team verlagerten das Spiel in die Mitte des Feldes. Doch die taktische und spielerische Dominanz der Beach United ließ sie in Führung gehen. Die Füchse Berlin konnten trotz Stress und Frust nur noch das Ergebnis auf 4:2 kürzen, wobei sie es schafften, kurzfristig ein Unentschieden zu ergattern. Die geballte Spielkraft aber bekam auch der Torwart von Füchse Berlin zu spüren. Spieler Nr. 7 von Beach United schoss den Ball knallhart durch die Hände des gegnerischen Torwarts, dieser prallte erst an den Pfosten, dann an den Rücken des Torwarts und zuletzt ins Netz des Tors beim Ausbau der Führung zum 3:2 in 14' Minute.

In der zweiten Halbzeit sah es nicht viel anders aus. Füchse Berlin erhöhte zwar ihr Pressing, musste aber  auch mehrere Fouls damit verbuchen. Beach United hingegen konterte oft mit gezielten Pässen und sehr angriffslustigen Zügen nach vorne. Das war auch das Erfolgskonzept der Beach United, in der sie torreich abschlossen. Zwar hatte sich Füchse Berlin nicht aufgegeben, aber ihrem Konzept fehlte am Ende Ruhe und der kühne Fokus.

Mein Fazit. Beide Teams haben mit vollem Einsatz hart gespielt, aber Füchse Berlin ließ sich zum Ende vermehrt mit den Entscheidungen der Schiedsrichter ablenken und beeinflusste sich selbst negativ. Beach United hingegen bewahrte ihren Fokus auf das gegnerische Tor und schloss ihre Torangriffe besser ab.

Hexenkessel – der Strudel drehte sich gegen FC Liria II

Eintracht Südring I              -           FC Liria II                  11:7 (5:1)

In einem heiß kochenden Spiel zwischen der Eintracht Südring I und dem FC Liria II waren die Gemüter teilweise hart auf die Probe gestellt worden. Zum Schluss der Partie wurde es richtig brenzlig, aber am Ende siegte Eintracht Südring I dank ihrer starken ersten Hälfte.

Zur Pause stand es 5:1 für Eintracht Südring I. Sie umzirkelten die FC Liria II oftmals in ihrer eigenen Hälfte, konterten ihre Angriffsversuche und vergrößerten damit die Löcher im Netz des gegnerischen Tors. Vor allem das Tor zum 3:0 von Spieler-Nr. 31 von Eintracht Südring I war sehr schön anzusehen. Ein Einkick nahe der Ecke vom gegnerischem Tor schoss dieser den Ball in einem solch spitzen Winkel in die Maschen, dass es die Gesetze der Geometrie an ihre Grenzen drückte. Drin war er. FC Liria II war stets kämpferisch, aber ihr Temperament verleitete sie oft zu Fouls.

Die zweite Halbzeit wurde noch viel intensiver. Eintracht Südring I erhöhte das Ergebnis, FC Liria II aber hakte immer wieder nach und verkürzte zeitweilig das Torverhältnis. Zwischendurch sah es so aus, als könne der FC Liria II das Spiel drehen. Den Mut dazu hatten sie auf jeden Fall nicht verloren. Es reichte aber zum Schluss nicht aus und Eintracht Südring I setzte den Deckel auf den Topf und das Spiel war durchgebrannt. Eintracht Südring I formierte sich besser, sprachen sich besser ab und waren überlegen mit ihren kombinierten Zügen nach vorne. Somit sicherten sie sich am Ende ein hart umkämpftes 11:7.

Beach Bastards Berlin geht unter

SG Union Fans        -           Beach Bastards Berlin       9:1 (4:1)

Beide Teams waren stark aufgestellt und trotz körperbetontem Spiel fair zueinander. Die ein oder andere Provokation gab es auf beiden Seiten, aber am Ende verlief das Spiel ohne besondere Vorkommnisse.

Zu Beginn der ersten Halbzeit ging das Kräftemessen gleich los. Wenn nicht der eigene Kopf anfing zu taumeln, dann war es mit Sicherheit die Halle. Gleich in der 1' Minute schoss Spieler-Nr. 11 von SG Union das 1:0. Keine zwei Minuten später glich Beach Bastards Berlin aus. Ab dann übernahm SG Union Fans das Ruder. Sie kombinierten effektiv ihre Passzüge, waren besser in ihren Absprachen und nutzten effizient ihre Konter aus. Beach Bastards fehlte einfach der präzise Torabschluss. Sie spielten zu viele Fehlpässe, auch wenn sie kämpferisch weiter machten. Zum Schluss der ersten Halbzeit stand es dann 4:1 für SG Union Fans.

Im zweiten Durchgang kurbelte Beach Bastards Berlin das eigene Tempo und Pressing nochmal hoch, wodurch sich das Spiel auf die gegnerische Hälfte verlagerte. Dann änderten sie ihre Taktik und wechselten zwischen fliegendem und festem Torwart, um so zwischendurch eine Überzahl zu gewinnen. Doch SG Union Fans nutzte dies eiskalt aus und traf mehrfach ins verwaiste Tor der Beach Bastards Berlin. 7:1 stand es dann zwischendurch. Bewundernswert war zu sehen, dass Beach Bastards Berlin mit ihrer Taktik dennoch versuchten, das Spiel umzudrehen. Leider unbelohnt. Zum Schluss stand es 9:1 für die SG Union Fans.

Abgesehen von den Spannungen und Nervosität untereinander und einer gelben Karte, verlief das Spiel fair und sportlich.

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