Beantwortete Fragen

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06.09.2020
Diskriminierung in der Jugendabteilung des 1.FC Union Berlin
In der Jugendabteilung des 1.FC Union sind in den letzten 2 Saisons - seitdem Andre Hofschneider als sportlicher Leiter der Nachwuchabteilung im Amt ist, extrem viele Spieler mit Migrationshintergrund aussortiert worden. Darunter waren sogar Spieler, die eine Saison zuvor als Talent geholt bzw. mit Förderverträgen ausgezeichnet wurden. Insbesondere in den Jahrgängen 2004 und 2003 sind innerhalb von 2 Jahren 19 Spieler mit Migrationshintergrund - insbesondere türkischer und arabischer Abstammung - aussortiert worden. Frage : Waren die vorherigen sportlichen Verantworlichen so inkompetent und haben diese untalentierten Spieler als Talente zu Union Berlin geholt - oder hat der neue Sportliche Leiter Andre Hofschneider die "Ausländerqote" durchgesetzt, so dass in den Nachwuchsmannschaften wieder nur einige wenige Spieler mit Migrationshintergrund zu sehen sind ?? Wir als eine Gruppe von betroffenen Spielereltern fordern vom BFV eine Stellungnahme von Herrn Andre Hofschneider in dieser Angelegenheit bis Ende September einzuholen und zu veröffentlichen. Sollte das Thema von BFV bzw. von Herrn Hofschneider nicht ernst genommen werden, sehen wir uns gezwungen, dieses Thema über die Presse und Medien zu publizieren. Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf den kürzlich erwigneten Rassismus-Skandal in der Nachwuchsabteilung des FC Bayern München erinnern, wo viele Beteiligten auch zu lange weggeschaut haben. Als Nachweis die Liste der aussortierten Spieler: Jahrgang 2004 - 8 Spieler Ali Mehti Deniz, Tamer Faykuş , Bülent Öztürk, Bilgehan Hancer, Haider Berjaoui, Cihan Ilter, Djejlan Selimovic, Daniel Anyiam. Jahrgang 2003 - 11 Spieler Ferhat Dasgin, Sadrican Ekmekçi, Ihab Mansour, Abdulkarim Ali Saleha, Tiberius Ünal, Güven Baykuş, Salih Aktürk, Mesut Kesik, Rojan Saribaş, Miraç Asiltekin, Rashed Ward
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Spielereltern Union Berlin, vielen Dank dass Sie sich mit Ihrer Anfrage an den Berliner Fußball-Verband e. V. (BFV) gewandt haben. Grundsätzlich distanziert sich der BFV im Namen seiner Mitglieder nachhaltig von jeder Form gewalttätigen, rassistischen oder menschenverachtenden Verhaltens. Sie erheben mit ihren Worten schwere rassistische Vorwürfe gegen den 1. FC Union Berlin und dessen Nachwuchsleistungszentrum. Diesen sind wir entsprechend nachgegangen und haben Ihr Anliegen anonymisiert und sachlich mit Herrn Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball, besprochen. Im Gespräch mit dem 1. FC Union wurden uns folgende Argumente dargelegt, die für uns keine rassistisch motivierten Tendenzen in Verbindung mit gezielter Spieleraussortierung aufweisen: (1) Jedem Spieler im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Union wird ein halbjährlicher schriftlicher Leistungsnachweis ausgehändigt und der Leistungsstand individuell und transparent besprochen. Somit wissen diese immer, wo sie stehen. Auch der Entscheidungsprozess wird dabei dokumentiert. Wir als Berliner Fußball-Verband haben allerdings keinen Einblick in die sportliche Beurteilung der Nachwuchsspieler und selbstredend auch kein Mitspracherecht. (2) Wir als Landesverband wissen von den Berliner Auswahlmannschaften und von den Stützpunkttrainings, dass eine Vielzahl an „people of colour“ in den U-Mannschaften des 1. FC Union Berlin spielen. Zudem können die Spielerkader aller Nachwuchsteams auf der Homepage transparent eingesehen werden. Wir stellen dabei objektiv und neutral fest, dass sich eine Vielzahl an „people of colour“ und auch zahlreiche Berliner Jungs und Mädchen mit Migrationshintergrund (zumindest namentlich) darunter befinden. (3) Alle Entscheidungen bezüglich der Spieler erfolgen im Team, bestehend aus Trainer der jeweiligen Mannschaft, dem Co-Trainer und dem Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums. (4) Der 1. FC Union Berlin unterstützt seit langer Zeit die BFV-Maßnahmen gegen Rassismus und engagiert sich selbst seit vielen Jahren für Integration und Toleranz, s.a. https://www.fc-union-berlin.de/de/engagement/integration-toleranz/. (5) Vereinswechsel von talentierten Spielern/innen kommen im Leistungssport sehr häufig vor, so dass eine hohe Fluktuation, vor allem in Berlin, üblich ist. All diese Schilderungen von Herrn Munack erscheinen uns als zuständigem Landesverband sehr schlüssig, entsprechend transparent und ohne rassistische Motivation. Gerne bieten wir uns als koordinierende Institution für die Organisation einer Gesprächsrunde unter fachlicher Moderation durch unseren Kooperationspartner die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ sowie begleitet durch Herrn Mehmet Matur, Präsidialmitglied Integration und Vielfalt, an. Sofern Sie diesem Angebot nachkommen möchten, bitten wir um entsprechende Rückmeldung an Herrn Norman Wiechert (norman.wiechert@berlinerfv.de, 030-89 69 94-149). Für eine weitergehende und tiefgründige Beratung können Sie sich auch gerne direkt an die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ unter https://www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de/startseite.html wenden. Auf Wunsch vermitteln wir auch gerne eine direkte Ansprechperson und begleiten auch diese Beratung entsprechend. Darüber hinaus hat Herr Lutz Munack vom 1. FC Union Berlin seine Bereitschaft erklärt, mit den jeweiligen Eltern über Einzelspieler zu sprechen. Zur Terminvereinbarung nutzen Sie bitte folgende Email-Adresse: lutz.munack@fc-union-berlin.de. Der Berliner Fußball-Verband nimmt das Thema Rassismus seit vielen Jahren sehr ernst und verurteilt derlei Tendenzen auf das schärfste. Informationen zum Engagement des BFV gegen Rassismus und Diskriminierung sind unter www.berliner-fussball.de/soziales/praevention/rassismus-praevention/ abrufbar. Darüber hinaus entwickelt der BFV das neue Programm „Kein Platz für Rassismus“, um das Thema auf Berlins Fußballplätzen noch sichtbarer zu machen und somit weiter in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Wir hoffen, dass wir mit diesem Schreiben Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet haben und bitten um weitere Kontaktaufnahme, falls die Einleitung weiterer Maßnahmen für Sie in Betracht kommt. Mit freundlichen Grüßen Berliner Fußball-Verband e. V. Mehmet Matur Präsidialmitglied Integration und Vielfalt
17.12.2019
Alkohol
Hallo, Der Trainer einer E Jugendmannschaft kommt mit einer Alkoholfahne zum Turnier - darauf angesprochen , gab es den lappigen Kommentar ,, war gesten bei der Weihnachtsfeier,, , Eine Woche später bei der Mannschafts Weihnachtsfeier das gleiche, der Trainer steht am Tresen und haut sich einen nach den anderen hinein ! Die Jugendleitung schaut nur zu , obwohl man diese informiert hat. Was nun ? Nochmaliges Ansprechen des Trainer , wird nur mit ein lächeln des Trainer erwidert. Die Frühere Jugendleitung hatte diesen Trainer erst gar nicht eingestellt, nach Wechsel der JL kam dann die Wende.
Werte Sportfreunde, vielen Dank für Ihre Mail. Wenn die Jugendleitung nicht reagiert, müssten Sie sich bitte an den Vorsitzenden oder den Vorstand des Vereins wenden. Es liegt dann im Verantwortungsbereich des Vorstandes diesen Umstand zu klären. Freundliche Grüße, Berliner Fußball-Verband e. V.
03.05.2019
Bezirksliga 1.D Junioren
Hallo Sportsfreunde Ich hab mal eine Frage Wie ist es geregelt in der 1.D Bezirksliga es sind 7 Staffeln die 1 Platzierten steigen Direkt in die Landesliga. Jetzt meine Frage wie ist es die 7 zweitplatzierte gehen in die Relegation aber es sind 7 Staffeln. Bsp. St.1 gegen St 2 St.3 gegen St 4 St 5 gegen St 6 Und was mit Staffel 7?? Ich danke für lesen und erhoffe mir eine Antwort und wünsche Faire spiele
Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Spielbetrieb an den Jugendausschuss. Das anonyme Postfach ist ausdrücklich nicht für Fragen dieser Art gedacht.Mit freundlichen GrüßenBerliner Fußball-Verband e. V.