Projekt "DFB-Mobil" wird bis Ende 2019 fortgesetzt

Die DFB-Mobile werden bis 2019 über aktuelle Themen im Fußball informieren. Foto: BFV.

Das bundesweite Qualifizierungsprojekt “DFB-Mobil” wird bis Ende des Jahres 2019 fortgeführt. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschloss die Ende des Jahres auslaufende Maßnahme um weitere drei Jahre zu verlängern.

Mit den 30 DFB-Mobilen besucht der DFB seit Mai 2009 bundesweit Schulen und Fußballvereine. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern vor Ort praktische Tipps zu geben. Die Vereinsmitarbeiter werden über aktuelle Themen des Fußballs informiert. Höhepunkt der Besuche sind praktische Einheiten, dabei steht die einfache Organisation und Durchführung eines entwicklungs- und altersgerechten Trainings für Jungen und Mädchen im Mittelpunkt. 

Die DFB-Mobile kommen direkt zu den Fußballvereinen und Grundschulen. Jährlich finden rund 3600 Veranstaltungen statt, im April 2016 wurde mit dem 20.000 Vereinsbesuch Jubiläum gefeiert. Die Veranstaltungen hatten bisher mehr als eine Million Teilnehmer. Die Fortführung des Projektes steht in Zusammenhang mit dem DFB-Masterplan für den Amateurfußball und der von DFB-Sportdirektor Hansi Flick entwickelten Spielauffassung. Über die DFB-Mobile besteht die Möglichkeit, bis Ende 2019 circa 60.000 Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie Jugendleiterinnen und Jugendleiter mit der neuen Spielausrichtung vertraut zu machen.

Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident für Schiedsrichter und Qualifizierung, sagt: “Die Fluktuation im Trainerbereich ist bei Kinder- und Jugendmannschaften hoch. Es ist daher eine Daueraufgabe, neue Trainer zu gewinnen und die vorhandenen über Ausbildungsangebote zu qualifizieren. Die DFB-Mobile haben sich dabei als gutes Instrument erwiesen, sie wirken unmittelbar an der Basis. Mit dem DFB-Mobil bekommt jeder vor Ort praktische Hilfeleistungen und Unterstützung für seine tägliche Arbeit im Verein.”