Aus- und Fortbildung für Trainer/innen: Jetzt anmelden!

Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive 2022 verfolgt der Berliner Fußball-Verband das Ziel, die ehrenamtliche Arbeit zu stärken. Foto: Tobias Torchalla.

Der BFV hat sein Angebot an Lehrgängen und Schulungen in diesem Jahr erweitert – für einige Maßnahmen im Herbst gibt es noch freie Plätze.

Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive 2022 verfolgt der Berliner Fußball-Verband das Ziel, die ehrenamtliche Arbeit zu stärken und deren Qualität durch vielfältige Aus- und Fortbildungsangebote weiter zu erhöhen. So soll auch die Zahl der Trainer/innen mit gültiger C- oder B-Lizenz im Berliner Fußball bis 2022 auf über 2.500 anwachsen.

Um diesen Zielen gerecht zu werden, hat der BFV sein Angebot an Lehrgängen, Fortbildungen und Schulungen für Trainer/innen in diesem Jahr erweitert. Unter anderem wird erstmals ein C-Lizenz Profil Erwachsene angeboten, das mit dem Profil Jugend oder Torwart kombiniert werden kann. Aufgrund der großen Nachfrage wird zudem ein weiteres C-Lizenz Profil Kinder vom 1. bis 4. Oktober 2020 stattfinden.

Darüber hinaus werden Ende September noch zwei Fortbildungen (je 10 LE) für Trainer/innen mit B- und C-Lizenz zu folgenden, neuen Themen angeboten:

  • Montag, 21. September 2020, 9:00 bis 17:00 Uhr: Spieler/innen im Fokus: Profile als Entwicklungs- und Sichtungstool
  • Dienstag, 22. September 2020, 9:00 bis 17:00 Uhr: Platz für Individualität: Entwicklung von Aktionsräumen für das zentrale Mittelfeld

Gesonderte B-Lizenz Eignungsprüfung für Trainer/innen ab 40

Ebenfalls im Rahmen der Qualifizierungsoffensive 2022 ist dieses Jahr ein neuer Pilot für die B-Lizenz Eignungsprüfung, am 3. Dezember 2020, hinzugekommen. Für Trainer/innen ab 40 Jahren bietet der BFV diesen gesonderten Test an, bei dem eine veränderte Gewichtung in der Bewertung gegenüber der regulären B-Lizenz Eignungsprüfung angewendet wird. Dabei wird der mündliche (50 statt 40 Prozent) und schriftliche Prüfungsteil (20 statt 10 Prozent) aufgewertet, der praktische Prüfungsteil (30 statt 50 Prozent) im Vergleich weniger gewichtet.

Der Grund für diesen Weg ist die Erkenntnis aus Gesprächen mit Vereinsvertreter/innen, dass einigen Trainer/innen der direkte Wettbewerb im Rahmen der Eignungsprüfung und der Ausbildung mit den jüngeren Kolleg/innen schwer fällt. Dies führt teilweise dazu, dass der Schritt in Richtung der B-Lizenz gar nicht erst versucht wird. Die Anmeldung zur Sonder-Eignungsprüfung ist aber keine Pflicht, jeder/m ab 40 Jahren ist es auch weiterhin freigestellt, den Weg über die klassische Eignungsprüfung zu gehen.

Die Anmeldung zu allen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Trainer/innen erfolgt über den Veranstaltungskalender.

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