Berliner Fußballfest

Rückblick 2014

Für Fair Play und Toleranz auf dem Tempelhofer Feld

2. Berliner Fußballfest. Foto: Norman Wiechert
Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Das 2. Berliner Fußballfest auf dem Tempelhofer Feld am Sonntag war eine gelungene Veranstaltung, die im Laufe des Tages erneut fast 7.000 Besucher anlockte.

Am Sonntag wiederholte sich das im letzten Jahr erstmalig stattgefundene Berliner Fußballfest. Das Wetter spielte mit und rund 7.000 Gäste fanden den Weg zum ehemaligen Flughafengelände Tempelhof.

Um 11 Uhr begann das rege Treiben auf dem zweiten Berliner Fußballfest mit den Turnieren der E- bis F-Jugend auf den beiden Kleinfeldplätzen und den eigens aufgestellten Soccer Courts. Auf der Bühne stellte sich zu Beginn der Verein „Kolibri – Hilfe für krebskranke Kinder“ vor. Der Verein bietet die so genannte Typisierung der Krankheit an und unterstützt und begleitet in der täglichen Arbeit Kinder und ihre Familien, die eine Krebsdiagnose erhalten haben. Auch die Bewegungsinitiative „We want your Family move“ stellte sich vor: Das Projekt der Deutschen Krebsgesellschaft und des BFV sucht drei Generationen einer Familie, von denen mindestens zwei in einem Fußballverein Mitglied sind. Hintergrund: Bewegung, also auch Fußball, senkt das Kebsrisiko erheblich.

Fußballhistorisches Tempelhofer Feld

Nach der vormittäglichen Einstimmung eröffnete BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang das 2. Berliner Fußballfest offiziell: „Auf dem Tempelhofer Feld ist der Fußball in Deutschland geboren, hier ist er zuhause und hier haben die ersten Vereine vor über 125 Jahren ihre Heimat gefunden.“ Das Motto des Tages „für Fair Play und Toleranz“ fand zwar erst zum 2. Mal auf dem Tempelhofer Feld Anwendung, insgesamt wurde jedoch bereits zum siebten Mal unter diesem Motto gefeiert. Mit Gerd Liesegang eröffnete Christine Burck von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Tag. „Wir wollen, dass auch oder gerade im Sport fair und tolerant miteinander umgegangen wird. Und Fußball ist in Berlin mit das größte Sportfeld. Da müssen wir natürlich vorne mit dabei sein. Wir freuen uns, dass wir dabei so eng mit dem Berliner Fußball-Verband zusammenarbeiten können.“ Im gemeinsamen Gespräch mit dem obersten Polizeibeamten im Abschnitt 44 Tempelhof und aktiven Fußballer, Dirk Gerasch, ging es um das Thema Gewalt und woher diese kommt, auch im Amateurfußball. „Als Fußballer weiß ich, dass der Sport aus direktem Körperkontakt besteht. Bei anderen Sportarten ist das anders. Auch haben andere Sportarten weniger Zuschauer und weniger Medienpräsenz. Das spornt natürlich auch negativ an.“

Neue Schiedsrichter-Werbekampagne wird vorgestellt

Auf der Bühne fiel auch der Startschuss der neuen Schiedsrichter-Werbekampagne des BFV „Fußball mit Pfiff – Werde Schiedsrichter“. Die Kampagne besteht aus drei Motiven, die alle aktive Schiedsrichter vom BFV zeigen. Einer davon: Ralf Kisting. Er ist zu sehen mit seiner Frau und seinem kleinen Kind. Er stellte sich gemeinsam mit Jörg Wehling, Schiedsrichter-Ausschuss, den Fragen zum Thema. „Wir benötigen mehr Schiedsrichter im Verband, das ist ganz klar. Mit der Kampagne erhoffen wir uns mehr Nachwuchs. Denn ohne Schiedsrichter geht im Fußball wenig“, so Wehling.

Musik und Turniere bei tollem Wetter

Doch auch neben der Bühne gab es viel zu sehen. Natürlich waren auch der 1. FC Union und Hertha BSC mit Torschusswänden und anderen spielerischen Mit-Mach-Ständen vertreten. Die Sportjugend stellte eine Kletterwand auf und ICKE drehte seine Runden über das Feld. Musikalisch sorgten unter anderem Martin Martini und die Jugendband ROCKOLADE für Unterhaltung. Die Marine und die Polizei stellten ihre Arbeit und Karrierewege vor und die AOK Nordost ließ die Besucherinnen und Besucher mit den beliebten Segways auf einen Parcours los: natürlich mit Helm und professioneller Aufsicht.

Auch das zweite Berliner Fußballfest war eine sehr gelungene Veranstaltung. Auch und gerade durch alle Beteiligten, vor allem jedoch durch das Ehrenamt.

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Rückblick 2013

Das 1. Berliner Fußballfest feiert eine gelungene Premiere

1. Berliner Fußballfest Foto: Sandra Ritschel

Am Sonntag, den 25. August 2013 veranstaltete der Berliner Fußball-Verband zum ersten Mal das Berliner Fußballfest auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof. Mit rund 7.500 Besuchern wurde das Fest, das unter dem Motto „Fairplay und Toleranz“ stand, ein voller Erfolg.

Strahlender Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen sorgten für beste Rahmenbedingungen für Fußballer, Zuschauer und Familien. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Landeskommission „Berlin gegen Gewalt“.

Musik, Tanz und Fußball

Staatssekretär Andreas Statzkowski, Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt und BFV-Präsident Bernd Schultz begrüßten die Besucher auf dem ersten Berliner Fußballfest. Die Tanzgruppe „Power Girls“ und die Rapper „Junior Jero + DDYI“ sorgten für viel Spaß bei den Gästen und ein gelungenes Bühnenprogramm.

Die 7.500 Besucher informierten sich bei Mit-Mach-Aktionen und vielen Informationsständen zur Gewalt- und Suchtprävention in- und außerhalb des Fußballplatzes. Die Landeskommission „Berlin gegen Gewalt“, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin waren mit eigenen Informationsständen vor Ort.

Die BFV-Partner Berliner Stadtreinigung, AOK Nordost, die Bundeswehr und die Berliner Verkehrsbetriebe unterstützen die Veranstaltung und präsentieren eigens entwickelte Initiativen rund um den Fußball. Die Berliner Polizei präsentierte einen Autosimulator und die Berliner Feuerwehr warnte vor der „Gefahr durch Pyrotechnik“. Auch die Fußballklubs Hertha BSC und der 1. FC Union sorgten für Stimmung. BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang sah eine tolle Veranstaltung, die in seinen Augen gelungen war. Er fügte hinzu: "Die Berliner Fußball Familie zeigte Flagge gegen Gewalt und Rassismus. Ein buntes Programm an Information und Unterhaltung und Sport wurde geboten. Ich möchte mich bei allen Helfern und Unterstützern bedanken."

Neben dem Bühnenprogramm und den Informations- und Mit-Mach-Ständen, wurde auch Fußball gespielt. Auf vier Kleinfeldplätzen und zwei Soccercourts wurde in zahlreichen Jugend-, Freizeit- und Inklusionsturnieren um die Pokale gekämpft.

Übergabe des „Starterkits für junge Trainerinnen und Trainer“

Matthias Auth von der AOK Nordost übergab das „Starterkit für junge Trainerinnen und Trainer“ an zwei Nachwuchstrainer. Mit dem „Starterkit“ sollen Anregungen, Hilfestellungen und Tipps zu verschiedenen Bereichen einer Trainertätigkeit gegeben werden. Ein Ziel des „Starterkits“ ist auch, dass die jungen Trainerinnen und Trainer dem Fußball erhalten bleiben, ihr Engagement fortführen und auch erkennen, wie wichtig eine stetige Weiterbildung in diesem Bereich ist.

Weltrekordversuch mit guter Beteiligung und doch verpasst

Am Nachmittag fand planmäßig der Weltrekordversuch im gleichzeitigen Jonglieren statt. Damit die alte Bestmarke der Chinesen aus dem Jahre 2011 hätte verbessert werden können, hätten über 1.378 Fußballerinnen und Fußballer den Ball für zehn Sekunden in der Luft halten müssen. Dem Weltrekordaufruf folgten 1.031 Teilnehmer, womit die notwendige Teilnehmerzahl knapp verfehlt wurde. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Alle Teilnehmer hatten offensichtlich viel Freude am Jonglieren und wurden mit dem von der AOK Nordost und DKB gesponserten Ball belohnt.

1. Berliner Fußballfest feiert gelungene Premiere

Das Berliner Fußballfest, das an die Tradition des BFV-Präventionstages der letzten Jahre anschließt, wurde dank großer Unterstützung aller Beteiligten zu einem großen Erfolg. Bernd Schultz, der Präsident des Berliner Fußball-Verbands fällt ein sehr positives Fazit: „Wir haben noch nie so viele Teilnehmer begrüßen können, hierfür gilt mein Dank den Ausschüssen, die diese Veranstaltung so tatkräftig unterstützt haben. Auch die Resonanz der Politiker war mit den Besuchen des Parlamentspräsidenten, dem Staatssekretär für Sport sowie der zuständigen Stadträtin aus Neukölln sehr positiv. Letztendlich haben die zahlreichen Helfer und Mitarbeiter des Verbandes dazu beigetragen, dass wir eine sehr gut organisierte Veranstaltung erleben durften.“ Mit Livemusik sorgte Lino Modica, „Deutschlands lautester Singer/Songwriter“, mit seiner Band für einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung.

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Informationen zum Weltrekordversuch