
Das DFB-Mobil Team bei Stern Marienfelde v.l. Martin Eismann, Christine Lehmann und Hajo Achtert. Insgesamt gibt es 8 Teamer, die die Fortbildungen in den Vereinen durchführen.

Mit Spaß im Abschlussspiel. Beim Spiel auf Mini-Tore lernen die Kinder, auf engstem Raum zu agieren.
Es war einer der letzten Termine, bevor das DFB-Mobil sich im dritten Projektjahr dem Thema Integration zuwendet. Bisher wurde in einem anderthalbstündigen Einführungsprogramm vorgestellt, wie ein Training für die Kleinsten, also E- und F-Jugend aussehen könnte. Angefangen mit einem Aufwärmfangespiel über koordinative Übungen zu einem Slalomdribbling ist alles dabei, was den Kindern Spaß macht und sie dabei dennoch fordert. Nebenbei bekommen die Trainer die Abläufe erklärt, und warum es so wichtig ist, mit aktuellen Trainingsmethoden zu arbeiten. Zum Abschluss steht auch noch ein Spielchen an.
Das DFB-Mobil zeigt den Vereinen, wie sie auch auf kleinstem Platz, zum Beispiel auf nur einem Drittel des Großfeldes, dennoch effektives Training mit ca. 20 Kindern machen können. Das ist besonders aufgrund der aktuellen Platzverhältnisse in Berlin sehr wichtig, da sich zum Teil mehrere Vereine einen Platz teilen müssen.
Nach dem praktischen Teil bekommen Interessierte, das sind Trainer aber auch Elternteile, drei Filme zu den Themen Qualifizierung, Frauen-WM und Integration zu sehen .
Bei Stern Marienfelde brauchte das DFB-Mobil nicht viel aufklären, die Trainer hatten schon in der Vergangenheit Fortbildungsmaßnahmen besucht, sodass die Teamer viel Lob an den Verein erteilen konnten: „Man merkt schon, dass hier eine tolle Ausbildung gemacht wird“, sagt Christine Lehmann, und fordert auch, daran weiterzuarbeiten „es ist immer wichtig, sich fortzubilden“.
Das DFB-Mobil in Zahlen: 1300 Trainer, 3800 Kinder, 240 Vorstände, 3000 Eltern haben sich in den letzten zwei Jahren in Berlin fortgebildet, eine stattliche Zahl an Personen konnte damit erreicht werden. Insgesamt sind deutschlandweit 30 Autos unterwegs, über 7500 Fortbildungen wurden durchgeführt.
Auch die Teamer freuen sich immer wieder über den Austausch mit den Trainern und Verantwortlichen der Vereine. Einmal, so erzählt Christine, habe es eine Fragerunde gegeben, in der 10 Mütter saßen und sich für die Themen des DFB-Mobil interessierten, ohne selbst Trainerinnen zu sein.