BFV-Präsident Bernd Schultz äußerte sich am 18.12.2006 wie folgt zu dieser Aktion: "Ich freue mich außerordentlich, dass wir gemeinsam mit der Firma Gramberg-Haberstroh, mit dem rbb und natürlich mit einigen unserer Klubs hier schon deutliche Zeichen haben setzen können. Selbstverständlich hoffe ich für uns alle, dass noch weitere Mannschaften ihre Trikotsätze bedrucken lassen werden - und am Ende dann auch das Motto 'Gewalt halt!' tatsächlich leben. Als nachhaltiger Appell und deutlich sichtbarer Hinweis auf mehr Faiplay sind diese Aufdrucke in jedem Fall sehr sinnvoll."
BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang, der auch die "Arbeitsgemeinschaft Fairplay" im BFV leitet, bemerkte ebenfalls am 18. Dezember: "Die Aktion ist gut angelaufen, mit nahezu 4.900 bedruckten Trikots. Ich wünsche mir allerdings einen noch stärkeren Zuspruch. Wichtig wäre zudem, dass jeder Trainer oder Betreuer sich auch einmal ein paar Minuten Zeit nimmt, um mit der Mannschaft zu besprechen, was der Slogan 'Gewalt halt! - Mach mit!' nun für jeden auf dem Platz konkret bedeutet. So könnte man noch mehr an Wirkung erreichen, wenn allen bewusst wird, dass mehr 'Fairplay' letztlich uns allen nutzt."
Bernd Haberstroh, Geschäftsführer der Firma Gramberg-Haberstroh: "Klasse Sache bisher! Wir können und wollen aber noch weitere Trikotsätze kostenlos bedrucken. Das ganze Thema 'Fairplay' liegt mir als Fußballer nämlich auch persönlich sehr am Herzen. Mich freut vor allem, dass so bekannte Klubs wie Hertha BSC - mit ihrer Jugend - und der BFC Dynamo, der LFC Berlin und der FC Spandau 06 mitmachen, um nur mal ein paar Vereine als Beispiele zu nennen. Wie gesagt, wir können nur an alle appellieren, sich beim BFV zu melden und sich von uns kostenlos ihre Trikots mit dem 'Gewalt halt!'-Emblem bedrucken zu lassen!"
Wir sind gegen Gewalt auf unseren Sportplätzen!
Es ist „fünf nach zwölf“: Fußball soll die „herrlichste Nebensache“ der Welt sein und bleiben. Aber immer wieder erleben wir Beschimpfungen, Beleidigungen, Haß und Gewalt auf unseren Sportplätzen.Dagegen müssen wir uns alle wehren!
Unser Motto lautet: „Seid fair zueinander!“
Hier sind alle eingeschlossen - die Vorstände, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, Spieler und Eltern!
Anfeuern und zujubeln für die eigene Mannschaft ist gut und richtig - und muß auch so sein.
Aufstacheln und aufhetzen, beschimpfen und drohen gegen die anderen Mannschaften ist unsportlich - und darf nicht sein!
Sport soll gesund erhalten und Freude bereiten - deshalb fordern wir für unfaires Verhalten oder sogar Tätlichkeiten für alle Spieler oder sogenannte "Fans" die "rote Karte" So sollten alle Sportlerinnen, Sportler und Fans denken und handeln und sich bei Zuwiderhandlungen einmischen. Wer sich heraushält, läßt die anderen allein.
Mitmachen, argumentieren und eingreifen - nur so können wir etwas bewegen. Dann macht unsere Aktion einen Sinn!