
Kooperationsvereinbarung
Der Berliner Fußball-Verband und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg haben auf dem BFV-Neujahrsempfang 2011 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Gemeinsam soll das Problem der Homosexuellenfeindlichkeit auf Berlins Sportplätzen angegangen werden.
Kooperationsziel
In insgesamt sechs Punkten ist in der Vereinbarung die Ausrichtung der Kooperation festgelegt. Die Unterzeichner stimmen darin überein, dass gegen Homophobie genauso konsequent vorgegangen werden muss, wie gegen Rassismus. Die Zusammenarbeit soll dabei durch gemeinsam herausgegebene Publikationen, gegenseitige Verlinkungen im Internet und gemeinsame Veranstaltungen unterstützt werden.
Umsetzung
Verantwortlich für die Umsetzung der Sensibilisierungsveranstaltungen ist das Projekt SOCCER SOUND des Bildungs- und Sozialwerkes des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Mit ihrer Initiative „Soccer für Fairness“ arbeiten sie gezielt innerhalb der Vereine gegen Vorurteile und werben für Toleranz und Respekt. Mit Workshops für Jugendliche, Fortbildungen für Vereinsfunktionäre und Diskussionsveranstaltungen mit den Vereinen werden die Themen Geschlechterrollen und Homosexualität sensibilisiert. Dabei werden auch gewohnte Verhaltensmuster hinterfragt und über die Bedeutung von Ausdrücken wie „Schwuchteln“ oder „du schwule Sau“ gesprochen.
Ansprechpartner
Berliner Fußball-Verband:
Gerd Liesegang gerd.liesegang@berlinerfv.de
Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg:
Torsten Siebert torsten.siebert@lsvd.de, Internet: SOCCER SOUND
Informationsflyer zum Thema Homophobie im Amateurfußball (PDF)